Manche pflanzen sich mit ihrem Gehirn fort – bekommen andere damit Krebs?

(Last Updated On: 27. April 2014)

Manche pflanzen sich mit ihrem Gehirn fort und das ist mir schon etwas suspekt, aber bekommt man durch soziale Informationen auch Krebs?
4 Tage nach dem Weltkrebstag kommt mir kurz ein flüchtiger Gedanke, da Übergewicht dem Rauchen als Spitzenreiter der Krebsrisikofaktoren nahe kommt und vielleicht bald die Nummer eins ist. Bei Frauen (in der ersten und zweiten Welt) sind nach wie vor der Brustkrebs und beim Mann der Prostatakrebs die häufigsten Krebsneuerkrankungen. Vor 20 Jahren wagte ich drüber nachzudenken, ob die Antibabypille und Statistiken – aber ich bin ja nicht lebensmüde, also verwerfe ich diesen Gedanken sofort wieder. Ob Mediziner wissen was Krebs ist weiß ich nicht, ob sie Krebserkrankte heilen können, weiß ich auch nicht, aber ich weiß, dass heute fast alles cancerogen und lebensgefährlich ist und morgen ist es gesund und alles andere kann tödlich sein.
Vom Aussterben sind die Lebewesen (inklusive Mensch) auf Erden aber nicht bedroht, denke ich, denn neben echter Parthenogenese bei manchen Blattläusen, Fischen usw. gibt es ja auch bei manchen Menschen (Maria – Jesus) Jungfernzeugung. Ja und dann kommt da noch die Besonderheit dazu, dass manche offensichtlich keine Geschlechtsorgane zur Fortpflanzung benötigen, sondern nur das Gehirn. Ich spreche jetzt nicht von fictiven, digitalen Figuren mit künstlicher Intelligenz, nein, es könnte auch bei uns Menschen funktionieren. Vielleicht durch unendlich starke Liebe? Keine Ahnung, aber ich lese gerade Wie die Umwelt die Gene des ganzen Gehirns steuert.
Ich zitiere aus dem Artikel in der Presse von 24.10.2011 | 17:17 | Von Jürgen Langenbach

Nature vs. Nurture: Soziale Informationen ändern Genaktivitäten und den Phänotyp.

Buntbarsche leben in hierarchischen Gesellschaften, in denen ein Alphamännchen den Ton angibt und sich reproduziert; die Fruchtbarkeit der anderen Männchen ist reduziert, sie tragen blassere Farben und sind unterwürfig. Aber wenn der Herrscher stirbt – oder von Forschern entfernt wird –, übernimmt ein anderer seine Rolle und seinen Phänotyp, rasch: Nach wenigen Minuten beginnt er mit dem Umbau, nach 20 bis 60 Minuten ist er fertig, der neue Alpha. Dabei ist ein Gen zentral – egr1, es strukturiert das Gehirn um –, aber es ist nicht isoliert, sondern Teil eines Netzwerks, in dem Hunderte Gene beim Wandel aktiviert oder deaktiviert werden.

Natur vs. Natur verstehe ich nicht, aber, dass soziale Informationen die Genaktivität und den Phänotypus ändern kann. Ich könnte dazu tausende Beispiele anführen, die jedem irgendwie bekannt sein dürften, aber ich sage nur: Wenn ich im Wald spazieren gehe und plötzlich bäumt sich vor mir ein Bär auf und geht aggressiv auf mich los – dann ändert sich mein Phänotypus, ich stelle die Haare auf, blase mich auf und schreie ihn derart laut an, dass er ganz klein wird und schnell davon läuft“. So, oder so ähnlich läuft es ja schon seit tausenden Jahren ab, also nichts neues.
Doch jetzt kommt ein Protein ins Spiel und es ist nicht wirklich relevant, ob ich vom Protein oder Gen (Abschnitte mit Codesequenzen der DNA, welche die Grundinformationen zur Herstellung einer biologisch aktiven Ribonukleinsäure (RNA) enthält) spreche, da Gen wie relevantes Protein mit ERG1 bezeichnet werden.
Relevant ist für mich, dass es sich bei diesem ERG1, Studien nach, um einen sogenannten Tumorsuppressor handelt.
Zitat aus Wikipedia:

Tumorsuppressoren sind Proteine, die den Zellzyklus kontrollieren oder Apoptose auslösen. Damit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich beim Defekt oder Mangel eines solchen Proteins aus einer Zelle in einem Vielzeller eine Tumorzelle entwickelt. Es handelt sich daher weniger um die Bezeichnung einer Proteinfunktion, als um eine pathologische Definition.

Im Presseartikel haben wir gelernt, dass Buntbarsche bei vorhandenem Alphatiere blasse Farben und eine reduzierte Fruchtbarkeit haben – Fehlt das Alphatierchen (vielleicht ein Giftanschlag eines Weibchens, oder einfach ein natürlicher Tod wie Krebs, oder vom stärkeren Gefressen werden), dann wird, hier vermutlich durch den visuellen Reiz, plötzlich das ERG1 aktiv und es entstehen neue bunte, fruchtbare Alphatierchen. Wahrscheinlich wer zuerst kommt mahlt (für den Buntbarsch kann man sich abgeändert „malt“ statt „mahlt“ denken) zuerst, aber das ist nur eine Vermutung von mir.
Gut, aber was macht das ERG1 beim Menschen?
Ich gehe in mich und sofort wird mir klar, dass es sich dabei um ein neues Krebsrisiko handelt. Meine lieben Damen nehmt es mir bitte nicht übel, aber wenn ich in Zukunft eine hübsche Frau ohne Begleitung sehe, wende ich vorsichtshalber sofort meinen Blick ab, denn ich weiß ja nicht, wie mein ERG1 reagiert.

Über Krebs und Krebserkrankungen werde ich mich sicher nie zu Ironie oder Zynismus hinreißen lassen und ich freue mich über jeden Erfolg in der Krebsforschung und im Kampf gegen den Krebs, aber ich verabscheue es, wenn man damit nur Geschäft macht und wenn Substanzen, die ganz offensichtlich Brustkrebs fördern, als harmlos oder gar gesund eingestuft werden und „Fett“ als Risikofaktor bezeichnet wird, wie im Presseartikel Welt-Krebstag: Fett als Risikofaktor Nummer eins, denn Fett, liebe Leute ist ein Ester des dreiwertigen Alkohols Glycerin.


Bildquelle: Nicolas COUTHOUIS Wikipedia

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