Wie viele 11. September wird unsere Welt noch aushalten?

Der zehnte Jahrestag zum 11. September 2001 aus dadaichmussistischer Sicht.
Zum zehnten Jahrestag am Sonntag ist das Thema wieder aktuell in den Medien. Dazu ein Kurzzitat aus Reisen nach dem 11. September (orf.at)

Die Anschläge vom 11. September haben auch die Reisebranche nachhaltig verändert, ganz besonders die Luftfahrtindustrie. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden drastisch verschärft. Die meisten dieser Regelungen sind zehn Jahre nach den Anschlägen noch in Kraft und gehören schon zum Alltag der Reisenden.

„Sky Marshals“, wenn ich das schon lese! Worauf passen die (für die es anscheinend kein Wort in unserer deutschen Sprache gibt) auf? Dass uns der Dreck nicht auf den Kopf fällt oder die unten Gebliebenen nicht ersticken? Was veränderte 9/11? – ist mir nur einen Link wert, aber keine weiteren Worte, denn mit „Informationen“ über den Terroranschlag und die Folgen sind ohnehin seit 10 Jahren alle Medien vollgestopft. Ich will den redundanten Infomüllhaufen nicht noch vergrößern und frage mich lieber mit eigenen Worten, was zum Kuckuck die Leute wohl dazu bewegen mag, wider ihrer Natur, ständig in die Luft gehen zu wollen und wie absolut asoziale Volltrottel mit total lauten, umweltfeindlichen Dreckschleudern, also den fliegenden Umweltmonstern ständig am Himmel unterwegs sein müssen.

Seid ihr so wahnsinnig wichtig, dass ihr alle umbringen müsst mit eurem Verhalten und unsere Nachkommen in einen Dreckhaufen leben dürfen (falls sie noch leben können), oder seid ihr einfach nur zu blöde, um moderne Technologie zu nutzen. Vor 10 Jahren waren Videokonferenzen über die ganze Welt hinweg schon möglich. Über das Internet kann man seit vielen Jahren Maschinen steuern und ein Chirurg kann die Operation über diese Technologie von der gegenüber liegenden Erdhälfte aus steuern, aber trotzdem ist der Himmel voll von Dreck speienden Drachen. Ob sie halb leer sind, oder nicht, jedenfalls sehe ich fast zu jeder Zeit mehrere Flugzeuge gleichzeitig am Himmel, obwohl ich nicht in der Nähe eines Flughafens wohne.
Was haben die Verrückten asozialen Menschen, die nicht weiter, als bis zu ihrer Geldbörse denken können vor? Sie wollen uns eine dritte Landebahn für den Flughafen Schwechat verschaffen!

Meine dadaichmussistische Meinung: „Wenn uns die Natur nicht mit Vulkanausbrüchen hilft, die, die Luftfahrt zum erliegen bringen und gute Asche auf unsere Erde verstreuen, sind wir alle, oder zumindest unsere Kinder, verloren und werden Opfer der reinen Unvernunft und Machtgier. Es wird nicht mehr viele Jahrestage zum 11. September 2001 geben, wenn wir so weiter machen.
Habe ich ein Recht auf eine saubere Luft? Darf man den Rauchern das Rauchen verbieten, aber Flugzeuge und Verbrennungsmotoren fördern? Wie dekadent sind wir den schon und wie lange kann das noch gut gehen? Apropos „gut gehen“, der Hype in den Mainstream bildenden Massenmedien um den Atomunfall in Japan ist versiegt. Ist ein zehnter Jahrestag zum 11. September wirklich wichtiger für uns, oder ist die Berichterstattung einfach ein passendes Teil dieser dekadenten Totalverblödung unserer Gesellschaft?
Die Vögel hätten ein Recht auf den Luftraum, die Fische auf die Gewässer, aber der Mensch zerstört mit großartigem Erfolg einfach alles und damit zuletzt auch sich selbst.
Falls wir so weiter machen und schließlich irgend welche Insekten oder Lebewesen überleben und eine neue Evolution in Gang gesetzt wird, dann macht die Natur den Fehler Mensch hoffentlich nicht mehr.
Helmeloh sprach dada:
„Ja, über und unter den Giftgaswolken ist die reine Unvernunft anscheinend grenzenlos.“

PS: Was denkt ihr übrigens, wo die schönen Gemälde auf den Schnappschüssen herkommen? Schöne weiße, geometrisch angeordnete Linien am Himmel, die ein Muster bilden. Sollte uns das nicht ein Zeichen sein, oder finden wir es einfach wunderschön? Wenn ja, wird uns unser Untergang vermutlich auch gefallen.
Hihi, ich sterbe! Guck mal, ich brenne! Wow, ist das geil, ich ersticke! Schau dir die schönen Verstrahlungen an! Arme Menschheit! Arme Welt!

Kommentare findet man dazu auch auf Yigg.

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2 Gedanken zu „Wie viele 11. September wird unsere Welt noch aushalten?“

  1. Menschen die so dahin vegetieren und sich von dieser einzigen Motivation zur nächsten Handlung getrieben sehen sind in meinen Augen wirklich sehr arm, selbst wenn sie in der Lister der reichsten Menschen unter den ersten 100 sind.
    Das stört mich aber nicht, weil es mich nichts angeht, wie die Leute leben und welchen Sinn sie in ihrem Dasein sehen, aber die Verteilung des Geldes und der Macht (in meinem Bezirk, meinem Land, auf dieser Erde) geht mich etwas an, denn das ist die Grundlage und Ursache für mögliche Verhaltens- und Lebensweisen. Ich sehe es nicht ein, dass manche Menschen mehr halben, als sie brauchen können und andere weniger, als sie brauchen würden, um ein anspruchsloses Leben ohne materielle Sorgen führen zu können,

  2. Tja, wir leben in einer Welt, in der man von Stagnation spricht, wenn die Steigerung des Gewinns nicht anwächst. „Oh wir konnten unseren Gewinn dieses Jahr um 20% Steigern, genauso wie letztes Jahr, lasst uns 10000 Angestellte feuern!“ GELD GELD GELD GELD GELD > alles

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