Achtung, das Wegwerfen von Zigarettenstummeln wird bestraft!

Es liegen angeblich schon 450 Anzeigen vor und die Schildbürger wollen mit dem Geld Mistkübel mit Aschenbecher anschaffen. Das heißt, man wird bestraft, wenn man eine Zigarettenstummel auf die Straße schmeißt und mit dem Geld wird das aufgestellt, was vorher mangels Vorhandenseins zu der Straftat führte.
Das ist zwar Verleitung zu einer Straftat und außerdem wird das Gesetz geheim gehalten, damit die Schildbürger möglichst viele Bürger strafen können, aber was wollen wir dagegen machen?
Nichts, können wir dagegen machen, außer uns dafür einsetzen, dass unsere Politiker sofort fristlos entlassen werden. Ich gründe vielleicht eine Partei, die gewährleisten soll, dass demnächst nicht auch „frech grinsen“ oder „lachen“ verboten werden wird in unserem schönen freien Land. Dann rufe ich zu Neuwahlen auf, denn langsam reicht es.
Die Partei wird PRGMPFÖ „Partei zur Rückeroberung der Grundrechte der Menschen und der persönlichen Freiheit in Österreich“ genannt werden, außer es hat jemand einen besseren Vorschlag.
Abgesehen davon soll sich diese Partei dafür verbürgen, dass endlich diese Lärmterroristen und Steuergeldspekulanten zur Verantwortung gezogen werden.
Hat jemand Vorschläge zur Umsetzung?

Siehe zu diesen neuen Wahnsinn auch
Zigarettenstummel auf der Straße – Strafe Zigarette wegwerfen und
Zigarettenstummel aus dem Auto werfen kann teuer werden sowie
Hohe Strafen für weggeworfene Zigaretten.

Vielleicht könnte man bald um die Genehmigung ansuchen, ein großes Pickerl am Parlamentsgebäude anbringen zu dürfen:
Achtung unser Politik kann Ihren Verstand gefährden und Ihre Geldbörse leeren!

Ich spucke zwar micht auf den Bürgersteig, aber vielleicht muss ich mich bald ununterbrochen ankotzen, weshalb ich zukünftig am besten nur mehr mit einem Sackerl für Erbrochenes unterwegs sein sollte.
Eventuell könnte man die Mistkübel noch um Spuck- und Kotznäpfe erweitern, denn die wird man blad benötigen, wenn das mit den Verboten und der Einschränkung der persönlichen Freiheit so weiter geht.

(1865)

7 Gedanken zu „Achtung, das Wegwerfen von Zigarettenstummeln wird bestraft!“

  1. „achtlos“ impliziert, dass man nicht darauf achtet wo man den Müll lässt. Es ist einem egal wo er landet und wer ihn weg macht, denn dass irgendwann die Straßen voll mit Stummeln sind will wohl niemand.
    Generell „Dinge“ auf die Straße zu werfen finde ich nicht okay, da braucht es keine Definition von Müll…
    Einen Apfel in einen Busch zu werfen ist natürlich vollkommen in Ordnung, da stört er niemanden und er kann in Ruhe verrotten, da war denen vom Ordnungsamt vermutlich langweilig… ihn auf die Straße zu werfen finde ich dann aber schon wieder weniger in Ordnung. Dazu muss ich kein Diktator sein, das sagt einem doch irgendwie der gesunde Menschenverstand. Und wenn die Menschen weniger ignorant wären bräuchte man auch keine entsprechenden Verbote.
    Die Aschenbecher wurden vermutlich wegen der Rauchverbotszonen entfernt?
    Ich finde das übrigens gut, denn jeder Zweite von diesen Aschenbechern brennt innen vor sich hin und stinkt bestialisch. Auch dass viele ihre Stummel nicht mal austreten nachdem sie auf die Straße entsorgt wurden finde ich nicht in Ordnung. Aber die wollen wohl auch einfach nur ihre Freiheit auskosten.
    Gibts eigentlich portable Aschenbecher? Das wäre doch DIE Lösung 😉

    1. Sicher, gibt es portable Aschenbecher, oder kannst du (will nicht unhöflich sein, aber für meine lieben Kommentatoren mag ich kein „Sie“ außer sie verlangen es) 20 dag nicht tragen?

      Bis zu 1000 € für ein Papierl oder einen weg geworfenen Kaugummi! Ich lach mich tod, denn das ist noch nicht verboten, oder?

      Ein transportabler Mistkübel ist noch empfohlen und so wandere ich dann als perfekter Müllmann durch Wien und passe somit genau ins Stadtbild von Verbots-Schilda-Vienna.
      Ich sehe schon, in „orange“ mit Rückstrahler, Helm und Sackerln aller Art wird der Modetrend der Zukunft und wer beim Gehen, als wandelnder Müllhaufen vor Anstrengung einen umweltverschmutzenden Schas lässt, wird verhaftet.

      1. 20 Dag? Also ich konnte keinen geeigneten Aschenbecher für unterwegs ergooglen 😉 er müsste ja schon spezielle Eigenschaften aufweisen. Klein, verschließbar, Vorrichtung zum Ausdrücken oder Luftdicht damit der Stummel nicht weiterbrennen kann.
        Ich weiß nicht ob das verboten ist, zumindest wäre es inkonsequent wenn nicht. Aber 1000€ sind natürlich maßlos übertrieben, ist es wirklich so viel?
        Ich weiß ja nicht wieviel Müll du so produzierst während du unterwegs bist, aber ich schaffe es auch ohne eine solche Montur, keinen Müll hinter mir zu lassen. Und spontaner Stuhlgang beim gehen kommt ja eher selten vor, ansonsten gibts dafür ja Windeln.

      2. Auf Yigg und Wikipedia lernte ich gerade, dass es „Schaß“ oder „Schaaß“ heißt, aber nicht „Schas“:
        Oops, ich verwende das Wort so selten, dass ich nicht einmal wusste, wie man es schreibt. Ein Schaß war gemeint und Wikipedia sagt zu Flatulenz:
        Es werden je nach Region unterschiedliche volkstümliche Bezeichnungen für die Flatulenz verwendet, z. B. Furz, Pfurz, Pups, Fahrn etc., in Österreich auch Schaß (auch Schaaß geschrieben)[1], die zum Teil als vulgär empfunden werden. Als neutral, aber veraltet, gilt die deutsche Bezeichnung Leibwind.

        Also michi, ein Schaß ist kein spontaner Stuhlgang, ich sch… mir doch wegen der Waist Watcher nicht in die Hose. Außerdem hat heute jeder vernünftige, politisch verantortlich denkender, umweltfreundlicher Mensch ohnehin ein Sackerl fürs Gackerl dabei. Egal, ob er nun einen Hund hat, nur für eventuelle Samaritertaten gerüstet sein möchte oder eben total verblödet wurde.

        Als geeigneten Aschenbecher finde ich gerade eine nicht ganz geöffnete Konservendose in meinem noch nicht sorgfältig getrennten Hausmüll. Ja, ich oute mich hier gerade, als schlechter Bürger, weil ich mit der Hausmülltrennung einfach nicht mehr nachkomme (schließlich nehme ich den Müll von unterwegs natürlich mit nach hause), aber ich habe schon Urlaub beantragt, in dem ich dann meinen Müll sortieren werde und zufuß, wie es sich gehört, in die jeweiligen Sammelbehälter der Stadt bringen werde.

        1. wieder was gelernt 😉
          der transportable Mistkübel hat wohl diese Assoziation bei mir hervorgerufen.
          Wenn du mit der Konservendose zurechtkommst ist doch alles gut. Aber wenn man beim Gehen raucht, stell ich mir das sehr unpraktisch vor. Wo steckst du denn dann die halb offene Dose hin. Du wirst Gefahr laufen, dass Asche oder gar ganze Stummel herausfallen.
          Mit der Hausmülltrennung bin ich auch überfordert, das geht wohl den meisten so. Den trennt man ja, wie ich vor kurzem gelernt habe, nicht nur nach Materialart, sondern nach Verwendungszweck. Plastiktüten kommen nicht in den gelben Sack (grüner Punkt). Nur Plastik, welches mal Verpackungsmaterial war, darf da rein. Hmm wir schweifen ab.

  2. Die achtlose Entsorgung von Müll auf die Straße ist generell nicht erlaubt. Ich verstehe nicht wieso Sie sich hier in Ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt sehen und dafür auch noch so einen Aufwand in diesen Artikel stecken. Ihre Probleme möchte ich haben!
    Man stelle sich vor, jeder dürfte seinen Müll überall entsorgen und seine Hunde überall hinkacken lassen ohne die Hinterlassenschaft zu entfernen. Sind Ihrer Meinung nach Hundebesitzer auch Ihrer persönlichen Freiheit beschnitten, weil sie die Hundekacke mitnehmen müssen?

    1. Wer keine Persönlichkeit hat und von Freiheit nichts weiß, der kann natürlich nicht eingeschränkt werden.
      Ist „michi“ derjenige, der Müll definiert hat und für alle Bürger festgelegt hat, was Müll ist, wie er zu handhaben ist und falls man ihn nicht sammenln, sondern entsorgen möchte, legt der liebe Diktator michi fest, wie das zu geschen ist. Danke, Herr Diktator michi, aber mir wird schon wieder schlecht, wenn ich so etwas lese.
      Müll ist, was usere Politiker und Verantwortlichen von sich geben! Das werfe ich aber auch nicht achtlos auf die Straße. „Achtlos“ – so ein Schwachsinn, als ob das nicht völlig 100%ig wurscht wäre, ob ich etwas (Zigarettenstummel) achtsam oder achtlos wegwerfe. Die Herren sollten endlich die Aschenbecher wieder aufstellen, die sie gestohlen, oder unachtsam vor U-Bahnstationen entfernt haben, statt ihre bezahlte Zeit mit dem Ersinnen von neuen Verboten zu verschwenden. Achtsam und sorgfältig exekutiert können diese unzähligen Schildbürgerverbote ohnehin nicht mehr werden, also trifft es willkürlich natürlich wieder das sozial schwächste Glied der Gesellschaft. Bin davon überzeugt, dass wirklich hemmungslose, asoziale A…, die eine Tschik von ihrer Harley schmeißen nicht bestraft werden, aber eine alte, hilflose Person oder ein Sandler schon!
      Übrigens meine ich zu den Wahnsinn gerade auf Yigg:

      Langsam wird es wirklich krotesk und ich komme mir vor, wie in (Verbots-)Schilda mit einem ungeheuren „bürokratischen nicht wertschöpfender Overhead“, wo jeder nur mehr versucht, irgedwie Geld zu machen.

      als Antwort an phantadu, der meinte:

      Ich hab mal einen Apfelbutzen ins Gebüsch geworfen…. wurde allerdings bei dem Verbrechen beobachtet… Dann hielten mir Ordnungshüter einen Vortrag, den ich nicht verstand. Was, so dachte ich mir ständig, haben die denn gegen Kompost? … Naja, seitdem weiß ich, das ich in einem riesen großen Irrenhaus lebe…

      und weiter zu Arbeitgeber verlangt: Kein Parfüm, keine Kekse, keine Limonade, keine Pommes… auf Yigg:
      „Arbeitgeber verlangt: Kein Parfüm, keine Kekse, keine Limonade, keine Pommes…“ ist das real, oder habe ich einfach wieder einmal einen Albtraum? Ach, du arme, neue, „schöne“ Welt – da bleibt mir als Optimist nur mehr die Freude über mein fortgeschrittenes Alter. Als Jugendlicher wäre ich dazu aber sicher nicht in der Lage und ich verstehe die Jugend, die sich gegen diesen immer schlimmer werdenen Wahnsinn auflehnt, immer besser. Mir kommt es zumindest so vor, als würden die Menschen immer mehr entmündigt. Kein noch so perfekter Polizeistaat der Welt, kann diese Unzahl an neuen Gesetzen und Verboten noch gerecht exekutieren, sondern nur mehr willkürlich.

      weiter auf Yigg:

      Das braucht er gar nicht mehr, die Menschen kontrollieren und zeigen sich gegenseitig an. “
      Das ist wirklich das Traurigste an der ganzen Entwicklung und erweckt bei mir unangenehme Assoziationen mit Inhalten aus meinem lange zurück liegenden, recht einfältigen und unkritischen Geschichtsunterricht.
      Eine Gesellschaft mit „Verboten“, als Wert und gegenseitiges anzeigen, als Moral ist wirklich nicht wünschenswert, Dagegen sollten wir uns wehren. Freue mich übrigens an der regen Anteilnahme und darüber, dass ich mit meiner Meinung (zumindest was die grobe Richtung betrifft) anscheinend nicht allein bin. Danke!

      und Danke phantadu, der da meint:

      Bitte. Verblödung ist ein gutes Stichwort. Muss man nur an die Finanzkrise denken. Jeder halbwegs vernünftige Mensch hat das vorausgesehen. Nur die Experten nicht… die übrigens immer noch die Berater unserer Politiker sind. Beruhigend ist nur, dass dieser Regulierungswahn kein typisch deutsches Phänomen ist…
      Ich habe bei der Kindererziehung beobachtet, dass Kinder, die ständig reguliert werden, die schlimmsten sind. Unser Gebot lautete immer: Macht was ihr wollt, solange ihr euch und anderen nicht schadet. Hat erstaunlich gut funktioniert. Die hatten einfach keinen Grund zum Opponieren…

      … habe übrigens die Erlaubnis, seine Kommentare hier zu verwenden – nur für den Fall, dass mir gleich wieder so ein Gscheiti mit Urheberrecht, „content klau“ oder ähnlichem kommen will …

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