书 – shū – Buch


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Quelle der Audiodatei: Leo

Bedeutung:
Buch

Anmerkung:
Wie in 书 剑

Weblinks und Quellen:
Learning Chinese Characters, Volume 1: HSK level A: A Revolutionary New Way to Learn and Remember the 800 Most Basic Chinese Characters
Das neue praktische Chinesischlehrbuch von Liu Xun
Chinesische Lernkarten
Chinesische Elementarzeichen 1
dict.cc
Hatschek
Deutsch-Chinesisch

(9624)


History

10 Gedanken zu „书 – shū – Buch“

    1. Danke, ich habe übrigens die initialisierende Bewegung nach dem Arme heben sogar schon bei Chen Xiao Wang auf den Videos bemerkt, aber von dieser winzigen Andeutung, die ich sehe, will niemand etwas wissen.
      Auf diesem Video, wird durch Übertreibung das Prinzip gut verdeutlicht, dass die Bewegung im Dantian beginnt. Aber ich sehe hier sogar zwei Rotationen, wobei bei der zweiten gleichzeitig mit der Rotaation und folgender Armbewegung das Gewicht irgendwie verschwommen verlagert werden muss, denn es folgt dann ja schon ein leerer Schritt während der Drehung nach rechts (zwischen Sekunde 15 und 20 auf dem Video liegt mein Problem mit der Gewichtung).
      Ich komme von meiner Version einfach nicht weg: zuerst rechts hineinsinken, dabei initialisierende Dantianrotation und die Arme kommen hoch, wie in der Phase 1 bei den Seidenfadenübungen (innerer Wechsel – rechte Hand wird zu Yang, linke zu Yin), dann verlagere ich das Gewicht nach links (ist angeblich falsch) wobei es nur zu einem äußeren Wechsel kommt (wie beim Seidenfaden) erfolgt dann ein innerer Wechsel der mit Drehung und leeren Schritt rechts (Gewicht bleibt ganz links) einher geht. Dann kommt Blick nach links und äußerer Wechsel mit Gewichtsverlagerung auf rechts. Ab diesen Punkt ist alles klar bis zum Schieben mit beiden Händen, denn da kommt mein nächstes Doppelgewichtungs- und Energieporoblem, obwohl ich dazu schon Erklärungen bekommen habe, die ich aber noch nicht ganz verstehe (das Gewicht wird dabei nicht zwischen rechts und links, sonder zwischen oben und unten verlagert). Letzteres ist bestimmt lösbar, aber ganz am Anfang habe ich ein unlösbares Problem, über das ich mich nur hinwegschummeln kann, oder ich mache es auf meine Art und Weise, dann fühle ich mich wohl dabei. Vielleicht ist meine Ausführung daher zwar allgemein falsch, aber für mich richtig. Wie gesagt, ich glaube das gibt sich irgendwann von selbst. Das Video finde ich recht gut, als anschauliche Darstellung für die Dantian-Rotation.

  1. Hehe, noch war ich am überlegen, wie ich Dir dazu was vernünftiges sagen kann, schon willst Du nicht mehr. Na ja, jedenfalls spricht es nicht unbedingt für Deine Lehrer, wenn da keiner helfen kann oder will, sorry.
    So als Arbeistargumente stelle ich einfach kurz in den Raum: Dantian-Rotation, spiralförmiges Ausbreiten von Bewegungsimpiuls aus der Mitte ins die Extremitäten, verzögerte Impulsübertragung. Das Abhaspeln des Fadens vom Seidenkokon, so heißt das wirklich, ist ja ein weites Feld, lol.
    PS: Seit meinem Festplatten-Supergau habe ich keine E-Mail von Dir. Manches würde ich Dir lieber per Mail schreiben, Facebook ist da auch irgendwie nicht so praktisch. Schick doch mal eine leere Mail an mich.

    1. Gut, dass ich dich es noch rechtzeitig durchgestrichen habe, denn ich will dich wirklich nicht mit Anfängerfragen verkraulen. Was meine Lehrer betrifft muss ich sagen, dass bei den Chen Stil Leuten ganz allgemein weniger geredet und hinterfragt wird. Es gibt wenig Theorie und viel Übung, die auch anders aufgebaut ist. Ich glaube, von meinen früheren Taijiquan-Kollegen würde das Training kaum einer mitmachen, wenn wir nach ausführlichen Dehnübungen bis zu 40 Min. Säule stehen, dann immer Seidenfadenübungen und für die Form bleibt meist nur wenig Zeit von den vorgesehene 2 Stunden. Wie gesagt, es ist eben ein ganz anderes Konzept und mein Problem dabei ist, dass ich immer alles verstehen möchte, bevor ich es mache. Aber manche Dinge kann man einfach nicht rational begreifen und verstehen, sondern nur erleben (fühlen, auf einer anderen Ebene verstehen), wenn man es macht. Irgendwie ist die CD von Jan Silberstorff „stehende Säule“ fast charakteristisch für die Chen Stil Methode. Da spricht er in ca 5 Min ein paar Sätze und dann ist 30 Minuten „Stille“ aufgenommen. Nicht einmal ein Gong oder irgend ein Zeichen zeigt das Ende an, aber die Datei ist recht groß, man hat also tatsächlich 30 Minuten lang „nichts“ aufgenommen. Anfangs war ich fast böse und habe mich verarscht gefühlt, aber mittlerweile weiß ich, dass Weitergabe an Information im Chen Lager auf sehr subtile weise über Korrekturen abläuft. Sie sagen es zwar nicht, aber es liegt immer so etwas in der Luft, wie „diskutiere nicht, sondern übe, dann wirst es schon sehen“.
      Naja, ich habe wenigstens schon einen genauen Trainingsplan für das nächste Semester und vielleicht klären sich meine Zweifel wirklich, wenn ich so viel übe, dass mir keine Zeit zum Grübeln bleibt. Für private Angelegenheiten verwende ich helmeloh@gmail.com oder helmut@hirner.at, aber ich schicke dir gleich die lieben Grüße auch per Email.

  2. Helmut,
    bitte mach keinen großen Elefanten draus. Wer aufrichtig fragt, bekommt auch ordentliche Antworten. Wenn ich lustig bin und was zu sagen habe, dann schreib ich eine od. zwei Zeilen. Wenn ich sprachlos bin (zu Deinen PC-Posts etwa), dann halte ich auch gern monatelang die Klappe.

    Von meiner Site kannst Du gern alles verwenden; was ich schützen will, stelle ich eh nicht ins Netz. Aber Werbung musst Du keinesfalls für mich machen, kein Revanchieren in irgendeiner Art ist nötig!

    Wir leben nicht von dieser kleinen Firma, die aus häufigen Gefälligkeitseinkäufen für Freunde und Schüler entstanden ist. Unsere Produkte sind längst nicht mehr die einzigen, es gibt gottlob inzwischen einiges an brauchbaren Reproduktionen, gar historisch exakter oder noch besser für Schnitttests an Bambus oder rohen Schweinshaxen geeignet. Unser Zeugs ist auch nicht billiger, aber wir verkaufen nichts aus Sklaven-Werkstätten in Umweltkatastrophen, das garantieren wir, lol!

    Die Serie der Übungsschwerter ist noch immer ganz gut, verchromter Federstahl, absolut pflegeleicht (mal am Shirt abwischen) und für den modernen Menschen und seinen reduzierten Ansprüchen gedacht. D. h. der Schwerpunkt wurde weiter zum Handschutz hin verlagert, was freundlicher fürs Handgelenk ist. Das ist nicht ganz historisch, aber ich trainiere halt nicht den ganzen Tag professionell, so dass ich einen weit vorne liegenden Schwerpunkt einfach kaum im Handgelenk aushalten würde. Meine Schnitttests mit trad. Kampfwaffen sind daher immer sehr anstrengend, was ich im tägl. Training so nicht haben will, auch das nötige Säubern, Polieren und Einöllen ist für den Alltag viel zu aufwendig. Und das Design unserer Übungswaffen ist eher frei nach älteren Vorlagen nachempfunden und variiert, also historisch nicht 100% korrekt, aber was soll’s!

    Doppel-Säbel/-Schwerter müssen am Handschutz, Griff und hinterstem Knauf so gearbeitet sein, dass sie zusammengelegt wie ein einziger Säbel aussehen. Eröffnung u. Schluss vieler Doppelwaffenformen werden mit scheinbar einer Waffe ausgeführt, die dann plötzlich auseinander geführt und zu zwei Waffen wird.

    Alle Waffen, die Du bei uns sehen kannst, werden hier auf Taiwan noch gelehrt. Sie werden traditionell in die sogenannten 18 Kategorien eingeteilt, wovon die erste der waffenlose Kampf ist. Dazu gehören aber auch Pfeil und Bogen, sogar die Armbrust und selbst Reiten stünde da auf dem Curriculum. Es finden sich immer noch Leute, die fast mit allen diesen Teilen, auch den Ringen gut umgehen können.

    Ich begnüge mich mit einfachem Schwert und Säbel, in einhändiger und zweihändiger Führung, dazu verschiedene Stocklängen und ein bisschen Fächer. Was mich noch mal reizen würde, wären die halbmondförmigen Yin/Yang-Bagua-Hakenmesser, aber im Moment sieht es nicht so aus, als ob ich so was noch lernen könnte.

    Dafür bahnt sich ein zusätzlicher Sonntagskurs an (Frau ist nicht ganz so begeister), wo eine Yang Banhou-Form im Zentrum steht, die einzige nicht Yang Zhengfu-Linie in Taiwan, was mich schon sehr interessiert.

    Einen guten Rutsch!

    1. Hallo Hermann,
      Du bist wirklich unglaublich, angefangen von deinem Lebenslauf, über deine Fachgebiete und dein Wissen bis zu deinen Kommentaren hier. Wie kann man nebenbei so viel schreiben. Da muss ich keinen Elefanten mehr draus machen, denn diesen machst schon du.
      Gut, danke für die Erlaubnis, bei Gelegenheit werde ich auf die Waffen (mit Bild und Link) hinweisen, denn die gefallen mir wirklich gut.
      Lache gerade über „Schnitttests an Bambus oder rohen Schweinshaxen“.
      Ach so ist das, jetzt weiß ich auch warum der Schwerpunkt immer angegeben wird und weshalb es eigene Doppelsäbel und -schwerter gibt.
      Ich muss mir das zu hause noch einmal genau durchlesen, aber danke jedenfalls, viel Spaß mit der Yang Banhou-Form und dir auch schon eine guten Rutsch ins neue Jahr!
      Vergiss unten stehendes PS bitte, ich überlege es mir besser in ein paar Jahren wieder (daher lasse ich es durchgestrichen stehen) und übergehe bis dahin diesen Punkt einfach. Vielleicht fehlen mir da einfach noch andere Grundlagen, um diese Passage in der Form verstehen zu können. Ich werde mich einfach eine Zeit lang darüber hinweg schummeln.
      Ach ja, übrigens, PS, usw. klingt normalerweise überheblich, aber bei mir ist es nur Verlegenheit.
      Also, übrigens, ich hätte da noch eine Frage, die mich wirklich sehr beschäftigt, seit ich den Chen Stil kennen lernen will, konvertiert bin noch nicht (LOL) und daher möchte ich meinen virtuellen Meister dazu befragen.
      Was mache ich, wenn ich mit einer grundlegenden Bewegung nicht klar komme? Nach der Vorbereitung, die in jedem Taijiquan Stil gleich ist und bei mir eigentlich noch im doppelgewichtigen, chaotischen Wuji-Bereich liegt, kommt der für mich absolut wesentliche Anfang. Die erste Bewegung muss ein Übergang zum Taiji sein, aber ich fordere dabei (Übergang) die allgemeinen Taijiprinzipien noch nicht. Doch sobald dann eine Position erreicht wird und es zu einem inneren Wechsel kommt (erstes Yang zu Yin), dann muss ich ab da schon unbedingt auf die Einhaltung aller Prinzipien bestehen. Leider schaffe ich die Initialisierung (das zieht sich dann durch die ganze Form) nicht, weil ich theoretisch nicht klar komme. Einerseits heißt es „die stehende Säule“ mitnehmen in die Seidenfadenübung und diese zieht sich durch die gesamten Formen des Chen Stils, doch anderseits passt mir nach einem Jahr Überlegung der Anfang in fast allen Chen Stil Formen nicht zu den allgemeinen Prinzipien. Ich weiß nicht, wie sehr du damit vertraut bist, aber man sinkt nach der „Eröffnung (Hände heben)“ in das rechte Bein und koppelt es mit einer Drehung nach links, wobei die Hände (nicht Arme, weil der Ellbogen tiefer ist) auf Schulterhöhe kommen. Dann kommt mein Problem, denn es wird nicht das Gewicht auf links verlagert, sondern es erfolgt ein kleiner Kreis mit den Händen, der für mich eine völlig isolierte Handbewegung, also ein Winkiwinki ist. Ich kann nur zuerst einen äußeren Wechsel (Gewichtsverlagerung) und dann einen inneren Wechsel ausführen. Anders schaffe ich es seit etwa einem Jahr nicht, wenn ich ehrlich bin und das wurde auch schon bemerkt und korregiert, aber erkären kann es mir niemand. Man muss bei einer Gewichtsverlagerung doch immer einen Punkt überwinden, an dem man doppelgewichtet ist (außer man springt) und ich denke, während dieses äußeren Wechsels, sollten kein inneren (energetischen) Wechsel und auch keine losgelösten „kleinen Kreise“ oder anderen Bewegungen erfolgen, weil ich es einfach nicht besser weiß und auch nicht drauf komme.
      Was mache ich? Dankend einverstanden sein und es trotzdem anders machen? Aufhören mit Chen Stil, weil es Chen Xiao Wang wahrscheinlich auch so macht (fragen könnte ich ihn vielleicht sogar, aber er wird mich kaum hören und auf seinen Videos sieht es so aus, wie es seine Schüler [meine Lehrer] lehren)? Oder so lange quälen und fragen bis wir in der Praxis sehen wer recht hat, weil einer meiner LehrerInnen die Geduld verliert?
      Wenn ich mich „vorbereiten“ kann ist das nächst wichtigste, das ich anfangen kann, also die Eröffnung und die ist auch noch in jedem Stil gleich und bis dahin komme ich auch im Chen Stil klar, aber dann habe ich schon das erste unlösbare Problem, obwohl ich natürlich schon die meisten Figuren irgendwie kann. Sobald „Buddhas Wächter“ einmal aktiv sind, geht es ja auch ganz gut, aber wie oben gesagt, der Anfang ist für mich wirklich sehr entscheidend, weil sich eine Unsicherheit sonst durch die ganze Form zieht. Wenn ich einmal einen kleinen Fehler spüre, sollte ich eigentlich gleich aufhören und das Problem lösen, denn der Rest ist sonst nur mehr eine leere Gymnastikübung.
      Falls du mir eine Antwort hast, dann lasse dir bitte Zeit, denn mir macht dieses Problem ohnehin schon seit einem Jahr fast täglich zu schaffen. Jedenfalls vermisse ich eine Formenlehre, wie du sie von Meister Song Z.J. herausgebracht und übersetzt hast, sehr.

  3. Zur chin. Waffenkunde:
    剑 [劍] jiàn – Degen, Säbel, Schwert (Säbel und Schwert gleichzeitig?)
    Eindeutig eine Wörterbuch-Übersetzung vom Chin.-Engl. ins Chin. -Dt., denn nur im Englischen hat „sword“ jene ungute Doppelbedeutung. Jian ist immer gerade und zweischneidig wie unser Schwert!

    in 文武 [文武] wénwǔ (Schwert und Feder) finde ich weder jiàn noch dao
    Literarisches und Martialisches, so übersetze ich lieber. Hier interessant: Wu, der Krieg, besteht aus 2 Teilen, links unten Radikal Zhi 止 für Innehlaten, Einhalt gebieten, rechts oben Ge 戈, eine lange Lanze mit Spieß u. Haken, wörtlich also „der Lanze Einhalt gebieten“, die kriegerische Auseinandersetung beenden.

    大刀 [大刀] dàdāo ist gar ein breites Schwert (Breitshwert) oder ein Pallasch
    Wieder schlecht aus dem Engl. übersetzt: (Chuqiu) Dadao oder auch Guandao 關刀 ist eine Langschaftwaffe mit breiter, einschneidiger, gekrümmter Klinge mit diversen Widerhaken, die schwerste aller Chin. Kaltwaffen. Im 20. Jh. auch ein 2-händig geführter Krummsäbel mit sehr langem Griffteil, noch gegen die Japaner im Widerstandskrieg verwendet.

    尖刀 [尖刀] jiāndāo – Dolch, spitzes Messer
    Messer ja, Dolch nein! Der heißt Bishou 匕首. Bei den einschneidigen, asymmet rischen Messern hat man z. T. den stumpfen Rücken an der Spitze auch noch geschliffen, so dass man damit nicht nur hacken, sondern auch stechen konnte. Bei den vielen verschiedenen Säbelformen finden sich ebenfalls vorne, auf der stumpfen Seite angeschliffene Spitzen, so dass man nach dem Abwärtshacken auch zurück und aufwärts schlitzen konnte. Dies gibt es bei den frühen Han-Säbeln (erste Nachfolger des 2-schneidigen Schwertes, einhergehend mit dem Streitwagenkampf u. den runden Streichen der Kavalerie vom Pferd herunter). Auch Tang-Säbel sind noch gerade, später erst kommen dann Krummsäbel in Weidenblattform oder mit Geisterkopfform, Song-Form, noch später dann Ochsenschwänze, mit dünner Klinge, fast etwas kleinere Katana, aber auch die 2-händigen, riesigen Miao-Säbel der Ming-Zeit sind tolle Dinger.

    刀 [刀] dāo – Klinge, Messer, Schneide, einschneidiges Schwert? (ein einschneidiges Schwert ist bei mir ein Säbel)

    Eigentlich einschneidige Klinge, auch ein Speisemesser westlicher Formung würde dazu gehören. Heute aber oft unexakt verwendet.

    Wenn Du Lust hast, kannst mal auf meiner Website die Artikel zum Schwert nachlesen. — Hoffentlich hattest Du ruhige, keine stressigen Weihnachten!

    1. Ich weiß nicht, wie ich mich jemals für deinen Aufwand revanchieren kann, aber ich freue mich jedenfalls sehr darüber, dass du mir dein Fachwissen weiter gibst. Weil ich mir gerade deine Schwerter und Säbel angesehen habe (die Puppe mit den Akupunkturpunkten gefällt mir auch), finde ich da vielleicht eine Möglichkeit, dir auch einen kleinen Gefallen zu tun. Ich könnte gerne ein wenig Werbung für deine Waffen machen und einen Link zu der Bestellseite anbringen. Ist dir das recht, wenn ich dazu die Fotos von deiner Webseite verwende? Das sind wirklich ausgesprochen schöne Stücke. Ich habe erst jetzt bemerkt, dass es nicht jeweils nur eines pro Kategorie gibt. Ja, die würde ich wirklich gerne in Artikel anbieten und für mich selbst habe ich auch schon eines näher ins Auge gefasst. Nein, nein kein Wenshan, sonder eher ein Übungsschwert, wie das KS005.
      Den Unterschied zwischen Doppelsäbel habe ich nicht gesehen. Ist nicht jeder Säbel als Doppelsäbel gleich geeignet?
      Bei den Lang- und Kurzwaffen fand ich übrigens ganz seltsame Dinge, die eher als Ziergegenstände eingeschätzt hätte. Hm, die Ringe KZ18 und KIZ19 sind auch Waffen?

  4. Die Chinesen scheinen in der Alltagssprache, wie in allen anderen Sprachen auch nicht so genau zwischen einschneidiges Werkzeug zum Schneiden, Hieb- und Stichwaffe und Säbel und Schwert zu unterscheiden, was die Angelegenheit verkompliziert. Ich habe schon einige Wörter für Messer usw. gefunden, wo in meinen Übersetzungen meist auch Säbel und gleichzeitig Schwert dabei steht.
    Z.B. finde ich für
    剑 [劍] jiàn – Degen, Säbel, Schwert (Säbel und Schwert gleichzeitig?)
    in 文武 [文武] wénwǔ (Schwert und Feder) finde ich weder jiàn noch dao
    大刀 [大刀] dàdāo ist gar ein breites Schwert (Breitshwert) oder ein Pallasch
    尖刀 [尖刀] jiāndāo – Dolch, spitzes Messer
    刀 [刀] dāo – Klinge, Messer, Schneide, einschneidiges Schwert? (ein einschneidiges Schwert ist bei mir ein Säbel)

    Interessant finde ich dazu auch Kirigami
    Die haben ebenfalls das 刀 (Radikal 18) Messer, Schwert.

    Wie du siehst ist mir jedes Mittel recht, um mich selbst zu verwirren, selbst wenn ich dazu die japanische Papierfalt (schneide)kunst heranziehen muss.

    Bei 劍 sehe ich noch nicht viel, aber 書 hat mich auf eine geniale weitere Quelle gebracht.
    Wow, was sagst du dazu 書 (Wiktionary) und
    Etymologie der Zeichen, Mandarin, Yue, Cantonese, Hiragana, Kanji und Shinjitai, Hanja …… eine weitere unerschöpfliche Quelle also – hoffentlich werde ich mit Taijiquan uralt, damit ich mich da ein wenig zurechtfinden kann auf den Spuren der Kulturen

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