Achtung: Wer ballert der blecht! Knallkörperverbot am Silvesterpfad in Wien

Das ist eine wirklich begrüßenswerte Entscheidung und ich wünsche Wien genau so hohe Einnahmen dadurch, wie für Knallkörper ausgegeben wird. Aber wer wird das exekutieren können? Denn das Szenario wird sicher noch schlimmer, als der letzte Einkaufssamstag vor Weihnachten. Prinzipiell habe ich ja nichts gegen Knallkörper, zumindest nichts wirksames, aber es sollte eben niemand gestört und verletzt werden und nichts geschädigt werden. Unter diesen Voraussetzungen ist ballern eigentlich ohnehin nur mehr im Weltall oder auf einem anderen Stern möglich. Na gut, auf die Tier- und Pflanzenwelt und die Umwelt allgemein, wird auch sonst keine Rücksicht genommen, also lasse ich sie auch am Silvester einmal außer Betracht. Dann könnten meinetwegen noch kleine Knallereien und Feuerwerke im legalen Rahmen statt finden. Wenn also der Papa noch halbwegs nüchtern, mit den Kindern das neue Jahr mit einem bunten, lauten Knallfrosch, Lachen, Kreischen und Glückwünschen begrüßt, kann ich kaum etwas dagegen einwenden und schließe mich an mit einem:
„Ich wünsche euch ein gutes, glückliches, neues Jahr mit Gesund- und Zufriedenheit“.

Wer aber verblödet und besoffen Knaller, Kracher oder gar Flaschen in die Menschenmengen wirft, möge blechen, blechen, blechen!
(sonst nehme ich von unseren Politikern ja kaum etwas an, aber eines habe ich gelernt: „wenn man ein Wort dreimal hintereinander schreibt, bedeutet es etwas anderes – vielleicht kommen da noch unbekannte mythische Komponenten einer Zauberformel hinzu, wie z.B. bei umsetzen, umsetzen, umsetzen – oder studieren, studieren, studieren – Wehrdienst leisten, Wehrdienst leisten, Wehrdienst leisten, – nachdenken, nachdenken – nein das bringt sowieso nichts mehr heuer, belassen wir es beim Kassieren, Kassieren, Kassieren).
Damit bin ich einverstanden, ja, bis zur letzten Sekunde sollen sie heuer den unbelehrbaren Rücksichtslosen den letzten Cent abnehmen und in der ersten Sekunde nächstes Jahr soll es so weiter gehen.
Ach ist das schön und befriedigend, wenn man in den letzten Stunden des alten Jahres für eine gute Sache schnell noch ein wenig zynisch und schadenfroh sein kann und sich nicht, wie bei einem Wohltätigkeitssaufen dabei betrinken muss.

Noch ein paar Hinweise, Zitate und interessante Artikel dazu:
Silvesterknallerei reduzieren

Wenn zu Silvester – und zunehmend auch die Tage davor und danach – Feuerwerkskörper im Wert von hunderttausenden Euro verpufft werden, leiden darunter sowohl Kleinkinder und ältere Menschen als auch die Tiere in Wien.

Statt in die Knallerei zu investieren, solle man dieses Geld lieber für Sicherheitsvorkehrungen in der eigenen Wohnung ausgeben, schlägt der Erste Präsident des Wiener Landtags und Vizepräsident der Helfer Wiens, Prof. Harry Kopietz, vor. … weiter lesen

Hunde zu Silvester (meine Katze ist jetzt schon im hintersten Kleiderschrank, ich glaube die ahnt schon, was da heute noch auf ihre Ohren zukommt)

Tipps wie „Alkoholische Getränke sollten nicht auf leeren Magen getrunken werden. Dadurch wird die Alkoholaufnahme ins Blut beschleunigt“ genauer auszuführen erspare ich mir lieber, sonst essen manche Verrückte womöglich heute überhaupt nichts mehr und setzen auch noch ihr Jausengeld mit Knallern, Alkoholika und Strohhalme um.

Silvester in Wien
Programm des Wiener Silvesterpfades
Knallkörper-Kontrollen beim Silvesterpfad
700.000 Silvestergäste in der Innenstadt
Feuerwerk – Gefährlich-bunte Knallerei

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Sprichwörter und Zitate

Da ich auf der Startseite Helmeloh’s Notizblog seit neuestem ein Script zitat.net eingebunden habe, sehe ich immer wieder Zitate, die mir recht gut gefallen und die ich in Erinnerung behalten möchte. Daher werde ich die, die mir am besten gefallen bei Gelewgenheit im Kommentarbereich zu diesem Artikel anführen.

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Facebook alias Fakebook quo vadis?

Zuerst ein kurzes Zitat aus dem Presse-Artikel von Daniel Breuss: Facebook & Co: Greißlersterben im Internet droht:

Österreichische Unternehmen sind noch nicht präsent genug im Bereich Social Media, warnen Experten. Firmen ohne Webauftritt „existieren nicht“. Negativ sehen sie den Aufbau von „Fake-Gemeinschaften“.

Solange ich nur mit Fakebook assoziiere ist das nicht so schlimm, man könnte ja auch an fæxbook (lat. fæx ist Abschaum, Bodensatz, Neige also Dreck) denken, was zu der FBML, der Facebook-Markup-Language, oder facebook muck language, wie ich sie liebevoll bezeichne, ganz gut passen würde.

Naja, Missbrauch ist nichts neues und weshalb sollte auch ausgerechnet das Web 2.0 davon verschont bleiben. Solange SEO’s für Suchmaschinen optimieren statt für Benutzer und die Kosten-Nutzen Rechnung sagt, dass Spammen und andere illegale oder halblegale Grauzonen-Internetgeschäfte sehr profitabel sind, kann man auch nichts anderes erwarten.

Im oben angeführten Artikel geht es dann auch um Fake-Accounts auf Facebook als Zugpferde.
Noch ein kurzes wörtliches Zitat aus dem Artikel:

„Da legt man ein Profil für eine großbusige Blondine an, die binnen kürzester Zeit hunderte Freunde hat“, so der Mann, der anonym bleiben will, im Gespräch mit DiePresse.com. Und diese Blondine verbreitet immer wieder Links und Informationen von Firmen, die seine Agentur promoten will.

Dann wird erwähnt, dass man Facebook-Fans und Twitter-Follower auch kaufen kann, wodurch sich meiner Meinung nach das System aber nur selbst zerstört und Facebook-Fans und Twitter-Follower wieder „wertlos“ werden, wenn sie den ursprünglich zugedachten Sinn erfüllen.

Wer twittert, facebookt und delicioust dann aber noch? Naja, die Automatisierung (scripts) erledigt das schon und der Müll wächst rasant weiter, bis irgendwann jeder erkennt, dass aus dem Internet ein Müllnet mit x-fach vervielfachten, wertlosen Daten wird, wenn es nicht bald Regeln und Gesetze gibt, die die illegalen Umtriebe und die Anonymität verhindern. Anonym Raubkopien von Kunstwerke, Software usw. auf irgend einen Server stellen, dann halblegal darauf zugreifen und Geld damit verdienen. Illegale Inhalte anonym in verteilte Systeme einbringen usw. usf.
Das Internet wird immer mehr zu einer Spielwiese für halblegale Geschäfte, weil die Entwicklung in der Technik einfach schneller ist, als die der Legislative. Wenn die Gesetzgeber nicht einmal wissen, was technisch möglich ist, wie sollen sie dann beurteilen können, wofür neue Regelungen und Gesetze erforderlich sind?
Ich wiederhole mich:
* Schluss mit der Anonymität
* alles verschlüsseln
* gesicherte Verbindungen und Übertragungsprotokolle
* verbindliche Signaturen für Emails und Webserver
* alles andere sollte man per Gesetz verbieten, will man diesen Morast trocken legen

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sueddeutsche.de: Die besten Blogs zu PISA

Hannes Vollmuth schreibt auf „Die besten Blogs zu PISA„:

16 verschiedene Bildungssysteme und ein knappes Dutzend unterschiedliche Schultypen leistet sich unser Land.

Nach einer Einleitung zum Thema PISA-Studie werden einige Blog-Artikel erwähnt und zitiert, darunter auch mein Artikel PISA: Österreichs Schüler können nicht mehr gut lachen.
Erfreulicherweise bezieht sich Hannes Vollmuth dabei auf Passagen, die ich nicht ganz schlampig und notizblogartig hingeschmissen habe, wie

Deutsch ist eine lebendige Sprache und wenn ihr sie benutzt, gehört sie euch.“ Sie entwickele sich dank moderner Kommunikationstechnologie schneller weiter, als sich so mancher Germanist in seinen kühnsten Träumen vorstellen könne, schreibt Hirner…

Was ich mir dazu denke:
Ich führe hier zwar nur einen privaten, elektronischen Schmierzettel, aber wenn einer meiner Artikel sogar auf sueddeutsche.de erwähnt wird, dann sollte ich vielleicht doch überlegen, ob ich wirklich jedes Brainstorming und jede emotionale Befreiung durch Schreiben auf meinen Notizblog veröffentlichen soll, oder ob ich mir flüchtige Gedanken usw. eventuell besser in einem nicht öffentlich zugänglichen Textfile aufschreibe.
Naja, ich freue mich jedenfalls darüber, dass mein Artikel erwähnt wurde und was soll’s – ich werde mir auch weiterhin keine Blatt vor den Mund nehmen und mir hemmungslos alles aufschreiben, wonach mir gerade zumute ist. Selbst wenn es mir manchmal im nachhinein peinlich ist, wenn ich unüberlegt, schnelle Notizen veröffentlichte und mir bei meinem Meinugsbildungsprozess oder bei meiner emotionalen Verarbeitung öffentlich zusehen lasse. Das Blog hier ist mir dazu einfach gut geeignet.

Apropos peinlich, da fällt mir gerade ein, dass zu meinen neuen Lieblingsbeschäftigungen, das Schimpfen und Nörgeln über die Medien und die Presse (hier ist nicht die beste österr. Zeitung gemeint) gehört, da mir die SEO’s schon sein einiger Zeit wirklich keine Silbe mehr wert sind. 😉

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WordPress Plugin Link Library

Das WordPress Plugin „Link Library“ von Yannick scheint mir nützlich zu sein. Ich überlegte mir schon in PHP die Links pro Kategorie auf einer Seite auszugeben, doch dann fand ich oben genanntes Plugin und so erspare ich mir die Mühe. Ich muss mir die Konfigurationsmöglichkeiten noch genauer ansehen, aber auf den erste Blick, siehe Weblinks, scheint es mir jedenfalls brauchbar zu sein. Unterkategorien wären natürlich noch ein Hit, doch vorläufig reichen mir auch Hauptkategorien. Sobald ich die Einstellungsmöglichkeiten von Link Library durch bin und ein paar CSS-Ergänzungen hinzu gefügt habe, werde ich das Verzeichnis zumindest einmal um meine Lesezeichen ausbauen.

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