Der Aufpasser von Hyperic

Anwendungen mit Hyperic HQ überwachen.
Anwendungsserver, Datenbanken und Webserver überwachen ist mühsame Arbeit. Der Admin muss Messsoftware oft kleinteilig und in Handarbeit für jede Anwendung anpassen oder selbst skripten, die er überwachen soll. Hyperic HQ, eine quelloffene Kontrollsuite auf Enterprise-Niveau, setzt dem ein Ende: Es misst die Leistung einer großen Anzahl an Anwendungen und Middleware automatisch mittels bereits voreingestellter Kennzahlenabfragen.

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Taijiquan: Diagonales oder schräges Fliegen

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Zurück zur 37er Form im Yang Style nach Cheng Man Ching.
Diagonales oder schräges Fliegen, Figur 21.
Nach dem 5ten Schritt zurück, erfolgt wieder eine Ausholbewegung mit dem linken Arm, aber diesmal dreht sich dabei auch der sinkende rechte Arm, wie wenn man einen riesigen Ball formen möchte. Das Gewicht ist links und der rechte Fuß wird auf der Ferse nach außen gedreht. Es erfolgt ein Schritt mit dem rechten Fuß ins Eck. Achtung, es besteht kein Grund mit den Zehen aufzusteigen. Das ist häufig zu sehen, aber es entsteht anscheinend durch falsche Gewichtung. Der linke Fuß wird nach gedreht und die Hände machen eine mit den Handflächen zueinander gerichtete (die beiden Mittelfinger können sich kurz berühren) scherende Bewegung. Die Kraft kommt nach vorne und breitet die Hände aus. Die rechte Hand ist in Schulterhöhe und die Handfläche zeigt nach oben und die linke Hand ist neben der linken Hüfte, wobei die Handfläche nach unten zeigt. Das ist die Endposition nach dem schrägen Fliegen und gleichzeitig die Ausgangsposition für die nächste Figur, die Wolkenhände.

Die 8 Grundenergien habe ich schon mehrmals erwähnt, zu dieser Form möchte ich noch einmal auf das Video von Michael Gilman hinweisen, der hier die Lie(h) Kraft erklärt:

Lie (Zhen, Donner, Nord-Ost) ist eine trennende, oder spaltende Kraft, dadurch wird ihre Wirkung neutralisiert und umgekehrt. Lie kann auch vorbereitend für Cai oder An sein. Angenommen, man wird am Unterarm gefasst oder gestoßen und man bekommt mit der anderen Hand die Unterarme des Angreifers zu fassen, dann kann man mit einem Split (Lie) die Arme plötzlich öffnen und am Körper vorbei ziehen.
Beim diagonalen Fliegen greift man mit der hinteren Hand (ausholender linker Arm) in den Push des Angreifers hinein, um diesen zu verlängern (ziehen) und die rechte, vordere Hand kommt unter den angeifenden Arm in die Achsel. Ist die Kraft des Angreifers neutralisiert, drückt man mit dem hinteren Arm nach außen und mit dem unter der Achsel eingefädelten Arm in die andere Richtung, wobei die Kraft aus dem vorderen Fuß stammt. Mit gleichzeitigem Cai oder An kann die Wirkung verstärkt werden.
Lie findet man aber nicht nur im „schrägen Fliegen“, sondern auch in „der Abwehr nach links und rechts“, die Mähne des Wildpferdes teilen“, der weiße Kranich breitet die Flügel aus, Fächer ausbreiten und in Verbindung mit Fußkicks.

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Hier noch ein Video zum „schrägen Fliegen“: Maestro Yang Zhenduo (4ta generación de la Familia Yang) explica el movimiento „Vuelo Diagonal“. Demuestra el Maestro Yang Jun, 6ta generación.

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Hundert Tage Barack Obama

Kurz nach Amtsantritt hat Präsident Barack Obama eine Reihe von Versprechungen gemacht, jedoch wenig davon umgesetzt. Zu diesem Schluss kommt ein heute veröffentlichter Bericht von Amnesty International. Seit Obamas Ankündigung, das Lager Guantánamo zu schließen, kam erst ein einziger Gefangener frei.


Den aktuellen Originalartikel dazu lesen auf Hundert Tage Barack Obama: Zwiespältige Aussagen zur Straflosigkeit von Folter und Misshandlung

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Klage gegen ORF wegen fehlender Barriere-Freiheit bei On-Demand

Der Generalsekretär des österreichischen Gehörlosenbundes (ÖGLB), Lukas Huber, hat eine Klage gegen den ORF eingebracht. Entgegen einer Vereinbarung aus einem Schlichtungsverfahren habe die Sendeanstalt On-Demand-Angebote nicht untertitelt bzw. versprochene Transkripte nicht online gestellt, erklärte Huber heute, Donnerstag, gegenüber der APA. Beim ORF bedauerte man die Verzögerung mit dem Hinweis auf Umsetzungsschwierigkeiten….

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Na endlich, ich finde das sehr erfreulich und für die Webseiten sollten sich das auch gleich machen, damit die ganzen 0-815 Webmaster einmal die ersten Kapitel des Webdesigns lernen müssten und wenigstens HTML-, CSS und WAI-konforme Seiten erstellen müssten. Ein Lehrer muss ja auch das Alphabet können ein Polizist die StVO usw. nur Webmaster müssen nichts können, dürfen jeden Mist ins Netz stellen und kassieren dafür auch noch Unsummen, wenn Sie ein CMS installieren und zerstören können, denn die meisten Seiten sind ohnehin fix und fertige CMS-Systeme, die dann ein wenig angepasst werden und dabei werden diese Systeme dann von den sog. Webmastern auch noch zerstört, sodass die Seiten vor HTML-, CSS- und WAI-Fehler nur so strotzen. Man sollte sich nur Webmaster nennen dürfen, wenn man eine Ausbildung vorweisen kann, die bescheinigt, dass man wenigestens die Grundlagen beherrscht, auch was Barriere-Freiheit betrifft!

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