Freilassung der salzburger Sahara-Geiseln nach 8 Monaten

Erste Reaktionen der Familienangehörigen
Die Freude der Angehörigen über die Freilassung der Geiseln aus Hallein ist naturgemäß groß, sie können es aber noch kaum realisieren. Der Sohn von Wolfgang Ebner, Bernhard Ebner, meinte, „endlich sind sie frei, ich kann es noch nicht ganz fassen. Es war mehr als überfällig.“

„Ich kann es erst dann glauben, wenn ich Andrea in die Arme schließen kann“, erklärte Lenz Kloiber. Bernhard Ebner, der die …

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Näheres zur Gefangenschaft finden Sie zum Beispiel in einer chronologischen Darstellung im Kurier auf Gefangenschaft in der Sahara

Die beiden Halleiner Andrea Kloiber (43) und Wolfgang Ebner (51) wurden aus der Geiselhaft der „Al Kaida im Islamischen Maghreb“ freigelassen. Im Folgenden eine Chronologie der Ereignisse:

18. Februar: Die Salzburger Individualtouristen Ebner und Kloiber, zuletzt im Süden Tunesiens auf Wüstentour unterwegs, werden als vermisst gemeldet.

22. Februar: Laut späterer Audiobotschaft der Entführer ist dies der Tag der Entführung des Touristenpaares aus der Grenzregion zu Algerien. In der Folge werden die beiden offenbar über Algerien nach Mali verschleppt. Eine algerische Zeitung konkretisiert den Ort der Entführung später mit der Gegend um die touristisch interessanten alten Wohnhöhlen von Matmata.
…. weiter lesen Gefangenschaft in der Sahara

Siehe auch:
Reaktionen daheim: „Stein fällt vom Herzen“

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US-Gericht schränkt Softwarepatente ein

Das höchste Berufungsgericht der USA hat die Patentierbarkeit von Software und Geschäftsmethoden strengeren Regeln unterworfen.

Den aktuellen Originalartikel dazu lesen auf US-Gericht schränkt Softwarepatente ein

Siehe dazu auch Federal Court Issues “Bilski” Decision

The U.S. Court of Appeals for the Federal Circuit affirmed today the U.S. Patent and Trademark Office’s decision in the “Bilski” case. In doing so, it could be the first nail in the coffin of what are often called “software patents”. However, the ruling is narrow and does not completely eliminate the vagueness in patent-eligibility that has exacerbated the threat of patents to software freedom.

Specifically, the decision discards many of the confusing tests of patent-elegibility under Section 101 of the Patent Act that have lead to the proliferation of business method patents that read on software, including those contained in court’s decision in State Street. The Court limited the inquiry for patents on processes to a single patent eligibility test — the “machine-or-transformation” test. (The case did not address the other three categories of patent eligible subject matter: machines, manufacturers and compositions of matter.)…

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AUA, das tut weh! – Autsch für Ötsch!

Zu dem Artikel Aus für AUA-Chef Ötsch?

Nach einer aktuellen Meinungsumfrage lehnt eine klare Mehrheit von 80 Prozent der Bevölkerung eine staatliche Schuldenübernahme bei der AUA ab, nur damit diese an die Lufthansa verkauft werden kann. Dennoch haben SPÖ und ÖVP am Mittwoch die 500-Millionen-Euro-Mitgift beschlossen, wobei neue Schwierigkeiten – nicht nur mit der ausstehenden EU-Genehmigung – drohen. ….

gibt es viele Reaktionen auf kurier.at, aber den ersten von Gibson R. möchte ich hier gerne zitieren:

Staatliche Mittel streichen, die Manager fristlos und ohne Abfertigung entlassen, die AUA zusperren. Auch wenn hierbis zu 50 000 Arbeitsplätze betroffen sind. Pech gehabt. Kümmert es denn einen AUA Mitarbeiter, wenn ich oder sonst einer seinen Job verliert? Bestimmt nicht. Warum sollte dann das Volk Betroffenheit zeigen, wenn die AUA Mitarbeiter auf der Strasse landen? Denn das werden sie ohnehin. Wer auch immer diesen maroden Betrieb kaufen wird, hat es nur auf die Linien abgesehen. Kein Steuergeld für die AUA.

Es geht durchwegs in dieser Richtung weiter. Ich denke die Steuerzahler haben langsam die Nase voll, insbesondere auch von den Banken. Wenn ich bedenke, dass viele junge Menschen einen Kredit nehmen müssen, um einen Familie gründen zu können und dann jahrelang mit den Rückzahlung und der Verschuldung kämpfen, weil die Banken horrende Summen dafür verlangen, dann verstehe ich sehr gut, dass sie nun nicht auch noch ihre Steuergelder den Banken und Unternehmen wie der AUA in den Rachen werfen möchten.

Haftet etwa der Steuerzahler für die Unfähigkeit mancher Unternehmen bzw. deren Management?

Begrüßenswert finde ich Reaktion von VP.Obmann Josef Pröll, der mit den Managern der AUA hart ins Gericht geht und die Manager-Gagen gekürzt sehen will.

Aber was soll’s, nach Studien des Wirtschaftsforschungsinstitutes werden bis 2011 bis zu 100.000 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren, das bedeutet eine Steigerung um etwa 50 Prozent gegenüber heute und die brauchen sich dann wenigstens keine Sorgen mehr um die Verwendung ihrer Steuergelder machen.

Die Finanzmärkte werden nicht staatlich kontrolliert, die Korruption erlebt seit Jahren eine Blütezeit, die sozialen Leistungen dafür einen absoluten Tiefstand, die Konjunktur ist vorbei und die Finanzkrise da, aber unser Politiker haben kaum anderen Sorgen als Europause, Neuwahlen und Regierungbildung.

Übrigens ist erstaunlich, wer den eigentlich „der“ Steuerzahler ist, nicht etwa die Gewinnsteuer, der großen, tollen Firmen, deren Bosse sich mit der Firmenlimousine zum wichtigen Geschäftsessen fahren lassen macht den größten Teil der Steuergelder aus, sonder die Lohnsteuer!

Fazit, es wird Zeit, dass unsere Demokratie mittels moderner Technologien etwas unmittelbarer und durchschaubarer wird.

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Also sprach Helmeloh: „Zarathustra …“

Zoroaster

Bildquelle: Zoroaster

Zarathustra lerne ich erst jetzt näher kennen, obwohl „Also sprach Zarathustra“ von Nietzsche lange Zeit zu meiner Lieblingslektüre gehörte. Ich las die Reklamausgabe als Jugendlicher von vorne nach hinten, einzelne Kapitel und dann wieder von vorne. Vor 35 Jahren hatte ich keinen blassen Schimmer von Zarathustra und Zoroaster bzw. Zoroastrismus. Nietzsche hat mich aber damit und mit seinem Stil völlig in seinen Bann gezogen. Ich dachte nicht über Hintergründe nach, sondern interpretierte das Werk so, wie es mir damals gerade am besten in den Kram passte. Es war für mich eine Möglichkeit Abstand zu der katholischen Erziehung zu bekommen und ich hielt das Werk etwa für eine Steigerung von „Der Mensch ist das Maß aller Dinge“.
Mit seinen anderen Werken wie, „Der Antichrist“, seinem Konzept der „Wille zur Macht“, die „Fünf Vorreden zu fünf ungeschriebenen Büchern“, „Götzendämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophiert“, „Jenseits von gut und böse“ und „Zur Genealogie der Moral“ hatte er mich endgültig gewonnen.

Heute sehe ich das etwas differenzierter und stehe ihm mit einer gewissen Skepsis gegenüber. Die damalige Faszination ist damit verflogen. In meiner Jugend war mir beim Lesen, wie wenn man einem Kind erzählt, man kenne den Weihnachtsmann persönlich. Seine Welt war damals für mich eine völlig neue, unbekannte Dimension.

Zurück zum Religionsstifter Zarathustra (griech. Zoroaster) und zum Zoroastrismus. Diese Religion soll etwa 100.000 bis 150.000 Anhänger haben, wobei Freddie Mercury einer der bekanntesten war.
Auf die Avesta und die Lehre will ich hier nicht näher eingehen, sondern mit einem Zitat andeuten worum es mir geht:

In der Menschenwelt stehen sich ebenso schroff Menschen, die sich für das Gute entschieden haben, die Frommen oder Gläubigen, und die Götzendiener gegenüber, die sich für das Böse entschieden haben. Letztere werden auch als „Blinde und Taube“ bezeichnet. Der Fromme, der auf den Pfaden der Wahrhaftigkeit (Asha) und der Weisheit wandelt, erlangt in diesem Leben Reichtum, Nachkommenschaft und Macht, Gesundheit und langes Leben. Nach dem Tod gelangen die Seelen an die Činvat-Brücke. Hier wird Gericht über Gute und Böse gehalten (siehe auch: jüngstes Gericht der Offenbarung des Johannes). Für den rechtschaffenen Menschen ist die Brücke breit wie ein Pfad, für den anderen schmal wie eine Messerklinge. Die Guten gelangen in die seligen Gefilde des Paradieses Garodemäna (später Garotman), des „Orts der Lobgesänge“ (siehe auch: Himmel); die Seele des Bösen aber gelangt an den „schlechtesten Ort“, das heißt in die Hölle. Parallelen zur späteren christlichen Lehre vom Jüngsten Gericht und zur Eschatologie im Islam sind unverkennbar. …

Wenn ich bedenke, dass Zarathustra etwa 1.700 Jahre vor Christi Geburt gelebt hat, kann ich nur sagen alle Achtung, aber heute, also 3.700 Jahre später möchte ich mich auf dieses Spiel von Gut und Böse und Herr Zarathustra sagt mir was gut und was böse ist, nicht mehr einlassen.
Was mich ganz besonders stört an Religionen ist,
wenn sie sich aufdrängen und andere mit Gewalt bekehren,
wenn sie den Tod und die Tötung verherrlichen und/oder einen Todeskult (Zombie usw.) huldigen
wenn sie hier auf Erden für böse Taten bestrafen,
aber im Himmel und nach dem Leben für gute Taten belohnen…..

Daher denke ich, dass Religion in erster Linie das Opium für’s Volk sein kann, oder Anlass für Kriege geben kann, aber persönlich kann ich sämtlichen Religionen die ich kenne, nicht besonders viel abgewinnen.

Neben dem Konfuzianismus, Buddhismus und Daoismus gefällt mir die alte griechische Götterwelt noch immer am besten.

Ich glaube nicht, dass das Scheinen der Sonne ohne mich keinen Sinn für die Welt hätte (Anspielung auf Nietzsche) und auch nicht, dass der Mensch das Maß aller Dinge ist – eher noch Information, Energie oder was auch immer.
Also sprach Helmeloh dada, ich glaube, dass ich mir als Mensch nicht so viele Gedanken über Götter, deren mögliche Existenz und was sie von mir wollen könnten, machen muss, sondern eher um meine Mitmenschen. Das ich vielleicht sehen sollte, dass bereits 8% der Österreicher an der Armutsgrenze leben, dass es neben mir, also in meinem unmittelbaren Umfeld mehr als genug Betätigungsmöglichkeiten gibt – dazu brauche ich nicht erst den Himmel und seinen Hausherrn erforschen!

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Ubuntu 8.10 Desktop Edition enables mobile, flexible computing for a changing digital world

Es ist so weit, der update-manager darf strapaziert werden. Es ist immer wieder ein Erlebniss: zwei Klicks und man bekommt eine neue Version eines gesamten Betriebssystems. Das ganze kann darüberhinaus auch noch um 0 Euro und ohne Konfigurationsarbeit von Laien durchgeführt werden.
Ich bin dem Ubuntu-Team für die unzähligen Arbeitsstunden und die hervorragende Leistung wirklich sehr dankbar und freue mich auf Ubuntu 8.10
Da ich schon sehr viele Neuinstallationen auf verschiedenen Geräten und einige Upgrades hinter mir habe und dabei nur ein einziges mal ein Problem mit der Unterstützung einer WLAN-Karte hatte, kann ich das Upgrade ohne Bedenken und ohne Nervenkitzel durchführen.
Man stelle sich dazu im Vergleich ein Upgrade von Windows XP auf Vista vor, oder nein, am besten erst gar nicht daran denken und statt dessen die neuen Funktionen vom testen.

Hier finden sie die letzten News zu Ubuntu 8.10

London, October 27, 2008: Canonical Ltd. announced the upcoming availability of Ubuntu® 8.10 Desktop Edition for free download on 30 October. In related news, Canonical also announced the simultaneous release of Ubuntu 8.10 Server Edition.
Ubuntu 8.10 Desktop Edition is designed for the pervasively connected digital lifestyle. With new 3G network support, users can move smoothly from wired and WiFi networks onto 3G cellphone networks while traveling. Ubuntu 8.10 is also built to be shared – users can start a quick „guest session“ on the fly and let someone use their computer to surf the web or check email, while maintaining the security and integrity of their own data. And if that person really enjoys their brief session as an Ubuntu guest, they can put Ubuntu on any USB key and take it home to install on their own computer rather than having to burn a CD. —


The Ubuntu promise

* Ubuntu will always be free of charge, including enterprise releases and security updates.
* Ubuntu comes with full commercial support from Canonical and hundreds of companies around the world.
* Ubuntu includes the very best translations and accessibility infrastructure that the free software community has to offer.
* Ubuntu CDs contain only free software applications; we encourage you to use free and open source software, improve it and pass it on.

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