Bewusstsein 2

(Last Updated On: 24. Oktober 2006)

Um beim Einzeller mit der Reflexion beginnen zu können, teile ich nach der 1ten Reduktion zuerst einmal ein in:

  • primäres Bewußtsein
  • sekundäres Bewußtsein und
  • tertiäres Bewußtsein

Allgemeines:

Dabei verstehe ich unter primäres Bewußtsein, den Zugriff auf Information die in z.B. der DNS gespeichert ist und bei der Entstehung des Einzellers erfolgt (Information ist evolutionsbedingt erweiterbar; der Bewußtseinszustand verwirklciht sich in einem Lebewesen mit der Umsetzung der Information in der DNS)
Sekundäres Bewußtsein – Zugriff auf sekundär gespeichertes Wissen (Assoziationen….)
Tertiäres Bewußtsein – willkürlicher, zweckgerichteter Zugriff auf sekundäres gespeicherte Information (Wissen).
Z.B.: A sagt B, dass C krank sei.
D fragt B, ob C krank sei.
B sagt (tertiäres Bewußtsein), dass C krank sei (unabhängig davon, ob er das Wort „krank“ und seine Bedeutung kennt). B ist bewußt , das C krank ist, aber nicht was „Krankheit“ ist.
Unterschied zu Wissen: Wenn D B fragt, ob C Milch trinkt und B antwortet: C ist krank, dann weiß er nur, dass C krank ist, aber es ist ihm nicht (tertiär) bewußt.

Primäres Bewußtsein detailierter:
Informationsspeicher – nicht definiert
Zugriffsform – nicht definiert
Zugriffsinitialisierung – nicht definiert
Zugriffsumsetzung – nicht definiert

Beispiele für primäres Bewußtsein:
Die lebende Natur hat ein Bewußtsein, dass sie mittels Lebewesen umsetzt.
Eine laufende Maschine hat ein Bewußtsein, dass sie mit dem Ablauf umsetzt.
Ein sich bewegendes Elektron hat ein Bewußtsein, dass sich mit der Einhaltung der Naturgesetze umsetzt.

2te Reduktion: nächstes Posting

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