Lichtsammelkomplex

Von aegon – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1036077
Momentan fasziniert mich der Lichtsammelkomplex besonders. Es ist einfach genial, was die Natur so hervorbringt. Gestern hatte ich wieder so eine Mußestunde, in der ich über alles mögliche und unmögliche nachdenke. Ich fragte mich, weshalb man die Photosynthese nicht künstlich nachbaut, oder wenigstens Meerwasser photokatalytisch spaltet. Ich befragte Google und stellte fest, dass es zwar schon lange Bemühungen in diese Richtung gibt, die bisher aber nicht zufriedenstellend erfolgreich waren. Für mich ist das erstaunlich, dass man Quantenrechner hat, den Mars besiedeln will, gentechnisch einen Supermensch erzeugen könnte, aber nicht einmal das schafft, was jedes Blatt einer jeden Pflanze und jeder Grashalm auf der Welt kann.
Meine Kenntnisse über die biologische Photosynthese sind schon etwas eingerostet, daher beschäftigte ich mich vorerst einmal damit und wollte wiederholen und auffrischen, was ich schon zu wissen glaubte, obwohl mir klar war, dass ich nicht einmal die einzelnen Schritte im Zitronensäurezyklus auswendig kann. Nun, seit ich mich das vorletzte mal mit der Photosynthese beschäftigte kam da einiges an Wissen dazu und das Internet ist eine ergiebige Quelle. Während ich mich also über die Photosynthese schlau machte, tauchten schon neue Fragen auf. Warum lässt man nicht einfach Bakterien ATP erzeugen und nutzt es dann, wie der Muskel? Wie richtet sich eine Pflanze zum Licht und geht das nicht besser, denn Pflanzen können der Sonne ja nicht so folgen, dass jedes Blatt immer den besten Einfallswinkel hat? Oder haben die Pflanzen etwa auch da eine effizientere Methode als Solarkraftwerke? Ich schob diese Fragen beiseite, da mich der Lichtsammelkomplex (Light-harvesting complex) einfach zu sehr fasziniert. Darüber muss ich mehr erfahren. Allerdings wird mir dabei auch schnell klar, warum man ein Blatt nicht einfach nachbauen kann und selbst wenn man es könnte, hätte man damit erst einmal nur das Verständnis, wie es die Pflanze macht, aber noch kein Konzept zum Beispiel zur technischen Energiegewinnung durch Photokatalytische Wasserspaltung. Damit bleiben diese Fragen spannend und ich habe wieder viel Lesestoff und Stoff für die nächsten Mußestunden.
Hier sammle ich mir noch ein paar interessante Links dazu, wobei ich Photosynthesis Web Resources als besonders ergiebige Quelle hervorheben möchte.

Weblinks:
Femtosekundenspektroskopie
Photosynthesis
Photosynthetic pigment
Phototrophie
Von der α-Helix zur ATP Synthase pdf

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Strom aus der Dose

Ich las gerade auf FB einen Artikel über die Verbesserungen an Aluminium-Luft-Batterien und wundere mich ein wenig über deren Euphorie.

Denn Aluminium-Luft-Batterien sind nicht wiederaufladbare Primärzellen bei deren Wiederverwendung die verbrauchte Anode aus Aluminium und der Elektrolyt physisch ersetzt werden muss und sie haben eine technisch problematische Selbstaufladung.

Eine andere Form der Aluminium-Luft-Batterie sehen Sie hier:

Empfehlenswerte Weblinks dazu:

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Die größte Stadt der Welt – Chongqing (Chóngqìng Shì, 重庆市)

In der Liste der größten Metropolregionen der Welt wird sie zwar nicht einmal erwähnt und auch in der Liste der Millionenstädte wird nur erwähnt, dass von Chongqing nur das Kerngebiet gerechnet wird. Ich finde das recht willkürlich und eigenartig, denn eigentlich müsste doch das Verwaltungsgebiet gerechnet werden und nicht irgend ein Kerngebiet. Da könnten wir in Wien, in der Liste auf Rang 255, ja auch alles außerhalb vom Gürtel weglassen. Allerdings möchte ich auch erwähnen, dass Tokyo als Stadt „nur“ 9,5 Millionen Einwohner hat, aber die Metropolregion Tokio zu der auch die Vororte zählen, beheimatet über 38 Millionen Menschen.
Wie dem auch sei, hier die Basisdaten von  Chongqing als Zitat aus der Wikipedia:

Koordinaten 29° 33′ N106° 34′ OKoordinaten: 29° 33′ N106° 34′ O | OSM | 
Lage von Chongqing in China
Lage von Chongqing in China
Basisdaten
Staat Volksrepublik China
Region Südwestchina
Regierungsunmittelbare Stadt Chongqing
Status Regierungsunmittelbare Stadt
Gliederung 26 Stadtbezirke, 8 Kreise, 4 Autonome Kreise
557 Großgemeinden, 272 Gemeinden, 160 Straßenviertel, 14 Nationalitätengemeinden
Höhe 243 m
Fläche 82.403 km² (26.)
Einwohner 28.846.170 (2010) (20.)
Dichte 350,1 Ew./km²
Postleitzahl 400000–409900
Zeitzone China Standard Time (CST)
UTC+8
Website www.cq.gov.cn

Ausschlaggebend für die rasant wachsende Stadt war jedenfalls der Bau der weltgrößten Talsperre, der 1993 begonnen wurde. Mit dem Pegel des Jangtse stieg auch Chongqing auf und wurde zum Wirtschaftszentrum des chinesischen Hinterlands. Wanderarbeiter und Leute vom Land strömten zu Hunderttausenden in die Stadt.
In einem Artikel im Tagesspiegel „Die größte Stadt der Welt“ las ich eine recht treffende Zusammenfassung:

Chongqing ist theoretisch die größte Stadt der Welt – und definitiv die größte Stadt, von der die Welt nie gehört hat.

Ach ja, dort liest man auch, dass Chongqing so groß ist wie Österreich, was man aber auch an den Basisdaten oben sieht und aus folgendem Video hervorgeht:


Bildquelle: Beitragsbild von Oliver Ren – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12786399

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Kommt bald der Übermensch?

Soll der Mensch seine Gene verändern

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Wenn ich ein paar Tageszeitungen durchblättere und mir ansehe, was wir Menschen so machen, schockiert mich die Frage, ob der Übermensch bald kommt, nicht mehr. Ich kann nur hoffen, dass es auch ein Gen für Logik gibt und der Mensch es bald bekommt.

Da Elizabeth Blackburn und Carol W. Greider die Telomerase entdeckten, verstehe ich das Altern besser. Nun, mit einem Spezialkleber für Telomere wird man es nicht verhindern können, aber vielleicht über Gentechnik.
Doch da drängt sich mit die Frage auf, ob ein längeres, gegen ewig gehendes Leben überhaupt sinnvoll wäre. Eigentlich nicht, zumindest nicht für die nichtgenmanipulierte Generation. Zuerst müsste der „perfekte“ Mensch gemacht werden und das könnte eventuell mit CRISPR gelingen. Wollen wir das?

Weblinks
Das genmanipulierte Baby wird RealitätDas Geheimnis der Telomere
Telomere und Telomerase (Alterung)

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Linux für Kinder – Edubuntu, Childsplay

Wer Ubuntu auf seinem Rechner hat, kann auf Ubuntu-Software mit einem Klick „Childsplay“ installieren und hat schon ein paar Spiele für die Kleinsten bereit. Siehe auch auf childsplay.


Wenn das Kind dann ins Vorschulalter kommt, kann ich nur Edubuntu empfehlen.

Auf Edubuntu Programme bekommen Sie einen Überblick über das Angebot der enthaltenen Programme.

Unter anderem sind das die Programme für

Astronomie & Geographie:

Chemie

Grafik und Konstruktion

Mathematik

Physik

Das neben den erwähnten Programmen auch alle anderen Linux-Hilfsmittel und -Programme verwendet werden können, versteht sich von selbst, egal ob Sie jetzt einen Farbpicker, ein Wörterbuch, Text2Speach, Tipptrainer, Lernspiele oder sonst irgend etwas benötigen. Mir fällt da zum Beispiel gerade Oregano oder die Seite Schaltungssimulation als Fundgrube oder kleine Schatztruhe ein.

Es lohnt sich für Interessierte vielleicht auch, einen Blick auf KDE-Education zu werfen und natürlich auf https://www.edubuntu.org/.

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