Wer hat Angst vor AfrikanerInnen?

Ich habe bei FB-Kommentaren immer das Problem, dass viele anonym oder mit falschen oder keinen Daten im Profil irgend etwas behaupten, um die Anderen zu beeinflussen, oder einfach, um sich wichtig zu machen. Andererseits kann ich von Leuten etwas erfahren, die es besser wissen müssen, als ich, weil sie vor Ort sind oder waren.
Der durchgängige Tenor in den Kommentaren lautet sinngemäß: „Leute die aus Afrika nach Europa kommen, wollen gar nicht arbeiten, sondern unser System ausnützen. Leute die arbeiten wollen, finden auch in Afrika Arbeit.“
Wenn das stimmt, dann haben wir ein Problem und eine Gesellschaft mit zwei Klassen von Menschen ist nicht zu umgehen, denn wir müssen unser System dahingehend anpassen, dass wir Arbeitsunwilligen, die nur das System ausbeuten wollen, keinen Anreiz mehr bieten. Also für sie, denn wir selbst wollen das ja bestimmt nicht, müssen Lebensbedingungen und Haftbedingungen geschaffen werden, die denen in Afrika gleichen.
Beiläufig gesagt ist das schon grotesk, dass die Europäer Jahrzehnte lang Afrika ausgebeutet haben und nun die Afrikaner das europäische System ausbeuten wollen. Immer vorausgesetzt, es stimmt, was ich in den FB-Kommentaren so lese.

Ich persönlich habe weder Angst vor Europäern, Asiaten noch Afrikanern, ich habe nur Angst vor Egoisten, egal ob es sich dabei um Sozialschmarotzer handelt, oder um gebildete, angesehene Bürgen in sehr guten Positionen, denn die können uns noch viel mehr Schaden.
Was kostet ein Wirtschaftsflüchtling und um wie viel geht es bei einem einzigen Skandal von Korruption? Ich muss hier keinen bestimmten nennen, denn es gibt eh ständig genügend in den Schlagzeilen.

Solange man von der Gesellschaft als klug gehalten wird, wenn man das System ausnützt und statt nach Leistung nach Absahnen trachtet, solange werden wir ein Problem haben. Wir haben falsche Werte! Die falschen Werte werden uns schon im Kindergarten und in der Schule beigebracht und daran sind die vergangenen Regierungen schuld.
Wir müssen umdenken und Leistung muss wieder anerkannt und richtig bewertet werden.
Sprüche wie: „Wir holen uns was uns zusteht“ sind eine Katastrophe und eine Schande und führen uns genau in diese schlechte Situation.
Es müsste heißen: „Wir geben alles, um unsere Familien, Gesellschaft und unser Land zu erhalten und zu verbessern“.

Solange man aber als der Dumme bezeichnet wird, wenn man alles gibt und als der Schlaue, wenn man sich alles holt und nimmt was gerade noch irgendwie legal sein könnte, solange müssen wir Angst haben. Aber nicht nur von AfrikanerInnen, sondern vor allen Egoisten.

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Weißes Backend nach WP-Update und Warnung vor g-Translate

Vor über einer Woche hatte ich nach einem Update ein weißes Backend. Da ich zu einer langen Fehlersuche über die Log-files zu faul bin, blieb mir nichts anderes übrig, als das Plugin-Verzeichnis umzubenennen. Damit wurden alle Plugins deaktiviert und ich konnte wieder ins Backend. Zu meinem Erstaunen haben dann aber doch alle Plugins funktioniert, also habe ich mich nicht weiter darum gekümmert. Erst als ich das zweite Email von Google erhielt mit „Zunahme von „404“-Seiten auf http://notizblog.digital/“ sah ich nach. Tatsächlich durch das Plugin GTranslate funktionierte kein einziger URL mehr. Eine Woche lang war also kein einziger Artikel aufrufbar. Das ist schon ein wenig ärgerlich, aber nach der Deinstallation von GTranslate funktioniert jetzt wieder alles.
Meine Warnung: Wenn ihr GTranslate benutzt, kontrolliert, ob die Artikel noch aufrufbar sind, oder ob ihr auch nur noch 404er habt.

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Verbrecher und Straftäter im Nationalrat? 

Habe die neue Pilz-Story in den Nachrichten gehört und vernommen, dass man Pilz sexuelle Belästigung vorwirft. Man betonte, dass es nicht um Vergewaltigung oder ein Verbrechen geht, sondern um sexuelle Belästigung und dass auch da die Unschuldsvermutung gilt. Es wurde auch ein Beispiel für die sexuelle Belästigung genannt. Er soll zu einer Frau „Schatzi“ gesagt haben. Ich überlege, ob ich jetzt Selbstanzeige in tausenden Fällen machen soll und gleichzeitig tausende Anzeigen. 

Aber ich schreibe diesen Artikel, weil ich dann hörte, dass selbst eine Verurteilung keinen Einfluss auf die Angelobung zum Nationalrat hätte. Er würde nur das passive Stimmrecht verlieren. In solchen Momenten frage ich mich dann,  ob ich nicht doch verrückt sei, denn das kann doch nicht wahr sein. Als Straftäter darf man nicht mehr wählen, aber man kann Nationalrat werden. Ja, bestimmt bin ich  nur verrückt und das stimmt alles gar nicht. 

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Allerheiligen – schafft endlich religiöse gesetzliche Feiertage ab!

1. November, Allerscheinheiligen, nicht irgendwann im Mittelalter, sonder 2017, ich schaue aus dem Fenster und sehe ein lahmgelegtes Land. Die Wirtschaft, die Ämter alles still gelegt, damit Staatsbürger, auch atheistische, wie ich einer bin, allen Heiligen gedenken können. Ja, ich habe keine Wahl, ich muss ihnen auch gedenken und bekomme dafür sogar eine Feiertagszulage, wenn ich dabei durch Arbeit gestört werde.
Morgen ist Allerseelen, das ist natürlich kein gesetzlicher Feiertag, denn für die Leute, die an Seelen glauben, ist da ja auch die Seele meiner Urgroßtante und Oma dabei und die sind natürlich nicht so viel wert, wie die Heiligen. Verdammt!
Was gehen mich alle Heiligen an und warum zwingt mich der Staat, ihnen zu gedenken?
Oft schütteln wir fassungslos den Kopf, wenn wir über das Mittelalter lesen, aber sind wir wirklich weit davon entfernt? Von 13. gesetzlichen Feiertagen in Österreich, gehen mich 10 nichts an, denn es sind religiöse Feiertage. Religion sollte Privatsache sein und nicht Staatssache, höre ich immer wieder, doch so ist es nicht. Schafft endliche diese religiösen gesetzlichen Feiertage ab, denn ich will weder einen frohen Leichnam feiern müssen und auch nicht, dass Maria in den Himmel gefahren sein soll. Mir ist das völlig gleichgültig und ich will dafür auch keine Feiertagszulagen und keinen freien Tag, denn ich bin ein atheistischer Patriot, der auch an diesen Tagen gerne etwas zum Wohl der Gemeinschaft und des Staates beitragen möchte.
Die, die wollen, können ja allen Heiligen gedenken, so oft und lange wie sie möchten, aber bitte zwingt mich nicht dazu und schadet unserer Wirtschaft, indem ihr dazu einen gesetzlichen Feiertag installiert.
Von 13 Feiertagen, haben wir im 21. Jhdt in einem Staat, der angeblich nicht vom Klerus regiert wird, um 10 zu viele.

  • 1. Jänner: Neujahr
  • 6. Jänner: Heilige Drei Könige
  • 17. April: Ostermontag
  • 1. Mai: Staatsfeiertag
  • 25. Mai: Christi Himmelfahrt
  • 5. Juni: Pfingstmontag
  • 15. Juni: Fronleichnam
  • 15. August: Mariä Himmelfahrt
  • 26. Oktober: Nationalfeiertag
  • 1. November: Allerheiligen
  • 8. Dezember: Mariä Empfängnis
  • 25. Dezember: Christtag
  • 26. Dezember: Stefanitag

Falls sich der Staat irgendwann durchringt und die Religion tatsächlich zur Privatsache macht, dann müsste er auch per Gesetz dafür sorgen, dass Babies und Kleinkinder keiner religiösen Gemeinschaft, egal ob Sekte oder anerkannte Religion, beitreten dürfen. Erst mit Volljährigkeit sollte man sich für diverse Vereine, Parteien, Religionsgemeinschaften entscheiden dürfen. Mein Vater hat mich nach der Geburt ja auch nicht zu einem FPÖler oder Rapidler machen dürfen, warum durfte er mich also zu einem Katholiken machen. Gegen meinen Willen, wie sich heraus stellte, denn mir 18 trat ich sofort aus der Kirche aus, die Gehirnwäsche in meiner Kindheit hatte schon genug Schaden angerichtet. Das werfe ich allerdings nicht meinem Vater vor, sondern dem Staat, denn der hat es nicht nur zugelassen, sondern sogar gefördert.
Meine 2 Thesen lauten also:

  1. Abschaffung aller religiösen gesetzlichen Feiertage (privat soll natürlich jeder feiern können wann und was immer er/sie will)!
  2. Der Beitritt zu religiösen Gemeinschaften sollte erst mit Volljährigkeit gesetzlich erlaubt sein.

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Fedora 26

Fedora 26 kam ja ebenfalls mit Gnome 3.24 heraus, aber das Aktualisierungs-System hat mich enttäuscht. Neustarten und nach dem Neustart werden die Updates eingespielt und man kann während dessen das System natürlich nicht benutzen. Das haben sie sich von Microsoft abgeschaut und ich finde das sehr schlecht.
Ubuntu, ebenfalls mit Gnome 3.24 aktualisiert noch wie bisher im Hintergrund und ich kann währen dessen ganz normal weiter arbeiten. Dann Runlevel 1 und zurück auf 5 oder Neustarten und fertig.
Sonst funktioniert auch bei Fedora 26 alles wie gewohnt, aber jetzt werde ich es noch seltener verwenden. Das heißt ich werde die Reihenfolge in meinem Grub auf meinem Standard-PC umstellen.
1. default Ubuntu
2. Kali Linux
3. Debian
4. Free BSD
5. Fedora
6. Windows 9
Und nur bei 5 und 6 kann ich während eines Updates nicht weiter arbeiten, aber Windows benutze ich sowieso nur ganz selten für bestimmte Zwecke.

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