Österreich hat immer noch die beste Regierung aller Zeiten


Warum ich denke, dass wir die beste Regierung aller Zeiten haben, beschrieb ich schon hier: Unsere Regierung übertrifft alle meine Erwartungen bei Weitem.
Warum immer noch? Weil mit der 12-Arbeitszeitflexibilisierung bei einigen Unsicherheit aufgekommen ist, so auch bei mir. Wenn ich zwar nicht mehr der Jüngste bin, so habe ich mir trotzdem eine gewisse Offenheit erhalten und bin in der Lage, auch eine zweite Perspektive zuzulassen.
Die erste beschrieb ich schon hier: Der „freiwillige“ 12 Stunden Tag ist meine erste Enttäuschung von der Regierung und meine 3 Argumente hielt ich für unschlagbar:
1) Für den Arbeitnehmer, weil die Lebensqualität trotz moderner Technik und Rationalisierung sinkt.
2) Für den Arbeitgeber, weil das Verhältnis von bezahlter Arbeitszeit zur Leistung sinkt.
3) Für Gesamtwirtschaft, weil dadurch weniger Menschen beschäftigt werden.

Wie gesagt, ich bin noch immer flexibel und kralle mich nicht in einen Gedanken fest, sodass ich mich nicht mehr weiter entwickeln kann, sondern ich überlege mir etwas, komme zu einer Meinung und vertrete diese dann auch. Trotzdem denke ich weiter darüber nach und nun habe ich mir einfach einmal vorgestellt, ich wäre AG oder ich wollte mehr Freizeit auf einmal. Damit wird aus meinen Punkten:
1) kann 3 freie Tage auf einmal konsumieren
2) kann mich an die wirtschaftlichen Erfordernisse anpassen und somit weiter bestehen *
3) besser für die Gesamtwirtschaft, wenn das Unternehmen nicht zugrunde geht, weil es anpassungsfähiger ist

* Zu dieser Meinungsänderung bin ich durch folgende Überlegung gekommen.
Ich stelle mir vor, ich stelle ein ganz einfaches Produkt her mit geringen Material- und Herstellungskosten, damit das ein ganz einfaches Modell wird. Das Produkt verkauft sich gut und ich kann ein paar Mitarbeiter einstellen. Plötzlich sinkt oder steigt die Nachfrage. Wenn ich jetzt nicht flexibel bin, muss ich zusperren und die MA wieder entlassen. Kann ich die MA aber überzeugen und habe die gesetzliche Grundlage dafür, also das Arbeitszeitflexibilitätsgesetz, können wir die Schwankung ausgleichen und bestehen weiter.

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Demokratische Republik Europa und gibt es die ÖVP eigentlich noch in Österreich? ;-)

Zuerst kam ich selbst auf die Idee, dass es mit Europa nicht so weiter gehen kann und dachte an Vereinigte Staaten von Europa, oder eben eine demokratische Republik. Aber ich hielt das für Tagträumerei und informierte mich nicht, ob es diesbezüglich Überlegungen gibt. Dann stieß ich auf Frau Ulrike Guérot und musste feststellen, dass es, wie so oft im Leben, doch nicht meine Idee war, sondern, dass es diesbezüglich schon Überlegungen gibt. Das war 2016 und ich schrieb Ulrike Guérot – Warum Europa eine Republik werden muss!
Ihr Buch habe ich zwar schon zuhause, aber jetzt werde ich es erst lesen und inzwischen hat sich auch sonst schon einiges getan, wie man z.B. auf Facebook gut sieht:
https://www.facebook.com/UlrikeGuerotPublic/
https://www.facebook.com/events/248910299181678
https://www.facebook.com/demokratiebewegen/
https://www.facebook.com/VoltEuropa/
https://www.facebook.com/PulseofEurope/
https://www.facebook.com/EuDemLab/
https://www.facebook.com/weareeurope.org/
https://www.facebook.com/TheEuropeanMoment/
https://www.facebook.com/EuropaUnionDeutschland/
https://www.facebook.com/jeb.de/
und es gibt noch viele mehr. Für mich bedeutet das, die Utopie beginnt sich zu realisieren, aber leider viel zu langsam.
Wenn ich mir Europäische politische Partei ansehe, sehe ich zwar die
ÖVP in der Europäische Volkspartei
SPÖ in der Sozialdemokratische Partei Europas
FPÖ in der Bewegung für ein Europa der Nationen und der Freiheit
NEOS in der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa
Grünen in der Europäische Grüne Partei
und sogar die KPÖ in der Europäische Linke
aber was sagt das aus?

Ich bin der Meinung, dass sich alle Parteien viel zuwenig für Europa einsetzen und sich eigenbrötlerisch mit nationalen Problemen herum schlagen, statt sich endlich auf ein echtes, wirkliches Europa, auf eine demokratische Republik Europa einzulassen.

So ganz nebenbei, wollte ich mir die Liste der in Österreich zugelassenen Parteien ansehen und frage mich jetzt, gibt es die ÖVP überhaupt noch?
Ich meine, auf parlament.at finde ich unter Politische Parteien die ÖVP zwar gelistet, aber wenn ich den Link folge, sehe ich nach dem Klick auf den Link:

https://www.oevp.at/Home.psp
404 – File or directory not found.
The resource you are looking for might have been removed, had its name changed, or is temporarily unavailable.

Weblinks:
Fraktion im Europäischen Parlament
Europäische Politische Parteien
So funktionieren politische Parteien auf europäischer Ebene

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Fußball WM – die Fleißigeren und Beherzteren haben gewonnen

Sowohl bei Mexiko – Deutschland, als auch bei Brasilien – Schweiz, haben die Fleißigeren und Beherzteren gewonnen. Gut, die Schweiz spielte 1:1, aber gegen Brasilien ist das ein Sieg. Nur darauf vertrauen, dass man ja eh sehr gut Fußball spielen kann ist zuwenig bei einer WM. Natürlich können Deutschland und Brasilien sehr gut spielen, dass ist wohl keine Frage, aber mit dieser Einstellung werden sie nicht gewinnen.
Bei Neymar fürchte ich außerdem, dass er keinen Kopfball anwenden kann, weil er sich sonst die Frisur zerstört und die Deutschen bräuchten eine ordentliche Rüge, damit sie aufwachen und einen Tag lang gute Motivationsreden. Wollen die überhaupt mitspielen, oder müssen sie halt, weil sie ausgewählt wurden?

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Das Facebook Bewertungssystem gefällt mir nicht


Das Bewertungssystem auf FB finde ich nicht besonders schlau. Erstens kann FB die Daten nicht richtig interpretieren können und zweitens kann ich nicht richtig bewerten.
Man sollte zuerst auswählen können, ob man das Ereignis, um das es geht oder den Autor und Artikel bewertet, denn oft macht mich ein Ereignis wütend, oder es bringt mich zum Lachen, aber der Artikel ist „like“ oder bringt mich zum Weinen.
Weder FB noch die anderen Benutzer können wissen, was ich gemeint habe und ich kann nicht wissen wie ich einen Artikel bewerten soll, nach dem Ereignis, oder nach dem Autor. Gut das „like“ bekommt der Autor, aber wenn es sich um eine furchtbare Angelegenheit, sagen wir Ermordung eines Kindes geht, kann ich dem Autor für eine gute Berichterstattung doch kein „like“ geben zu diesem Ereignis. Gebe ich ihm ein „wütent“ oder „traurig“, dann ist das dem Autor gegenüber nicht fair.
Also, 1. sollte unterschieden werden, was der Benutzer bewertet und 2. sollte es auch ein „gefällt mir nicht“ und „langweilig“ geben.
Und wenn man ein Profil oder einen Artikel meldet, sollte man eine ordentliche Rückmeldung erhalten.
Hoffe FB weiß meine konstruktive Kritik zu schätzen und verbessert das System.

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Der „freiwillige“ 12 Stunden Tag ist meine erste Enttäuschung von der Regierung

SPD Plakat aus dem Jahre 1925 keine Satire

Je länger die Arbeitszeit, umso schlechter für alle:
.) Für den Arbeitnehmer, weil die Lebensqualität trotz moderner Technik und Rationalisierung sinkt.
.) Für den Arbeitgeber, weil das Verhältnis von bezahlter Arbeitszeit zur Leistung sinkt.
.) Für Gesamtwirtschaft, weil dadurch weniger Menschen beschäftigt werden.
Ich bin für eine 30 Stundenwoche mit mit 6 Stunden täglich als Norm. Darüber hinaus sollten Überstunden bezahlt werden. Bei allen übrigen Lösungen bin ich der Meinung, dass der technische Fortschritt nur dazu genutzt wird, um Bürokratie und Administration auszubauen und die Arbeiter auszubeuten, damit eine kleine obere Schicht noch mehr bekommt. Als erstes sollten bei Pflege- und Krankenhauspersonal und der Polizei mit der 30 Stundenwoche angefangen werden, denn dort sind die Zustände jetzt schon am unerträglichsten. Aber statt diese Zustände zu verbessern, sollen sie jetzt für alle verschlechtert werden. Ja, das ist auch eine Form der Angleichung, auf die ich aber gerne verzichten kann.

Meine Großeltern und Eltern haben immer gesagt: Euch soll es einmal besser gehen! Enttäuschen wir sie nicht und nehmen wir uns, was uns zusteht.

Freiwillig – Leider ist das nur eine scheinheilige Freiwilligkeit, die keinen Sinn macht in der Realität. Genauso wie, dass der Mann in Karenz gehen kann. Solange er nicht dazu verpflichtet wird und mit der Kündigung rechnen muss, wen er es in Anspruch nimmt, machen diese Gesetze keinen Sinn. Das Wort „freiwillig“ ist in diesem Zusammenhang der blanke Hohn, den wir uns nicht bieten lassen sollten.

Außerdem bin ich von der einseitigen Information, die verbreitet wird enttäuscht, da der freiwillige Punkt meist nicht einmal erwähnt wird auf den FPÖ- und ÖVP-Seiten. Ach so, das ist ja ohnehin nur freiwillig.

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