Stopt Importe aus Brasilien, denn der Amazonas Urwald brennt deshalb!

Heute mache ich es einmal umgekehrt ich poste hier, was ich gerade auf FB schrieb.
Es ist eine unbeschreibliche Schande, dass wir auch noch mit Bolsonaro über ein Handelsabkommen verhandeln. Das Ergebnis ist, dass Flächen, die viel größer sind als Österreich, mit hundertjährigen Bäumen, mit der größten Biodiversität der Welt, also der größte Zahl lebender Pflanzen- und Tierarten der Welt niedergebrannt wird, um vorwiegend Soja anbauen zu können. Nebenbei gesagt, verlieren wir nicht nur die Lunge der Welt und sterben unzählige Tiere, sondern auch die dort lebende indigene Bevölkerung verliert ihren Lebensraum und ihre Lebensgrundlage.
Österreich und die EU sollten sich zu einem sofortigen totalen Verbot aller Importe und Exporte von und nach Brasilien durchringen, statt über Handelsabkommen zu sprechen. Dann kann sich Bolsonaro in der Asche, mit der er Südamerika überzog einbuddeln.
Und wenn Frau Beate Meinl-Reisinger wirklich glaubt, dass wir mit einem Handelsabkommen Druck auf Bolsonaro ausüben könnten, dann tut Sie mir wegen ihrer Naivität leid. Bolsonaro hat doch gerade Macron wissen lassen, dass er sich nicht in Brasilien einmischen und nicht den Kolonialherrn spielen soll.
Bolsonaro ist der Trump Brasiliens, mit dem sollte man keine Verträge abschließen und zumindest einen sofortigen Stopp der Importe aus Brasilien verhängen.

Oh, ich sehe gerade, dass es Irland ähnlich sieht wie ich.

und sehr gut, macht das

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Facebook, die Plattform für anonyme Analphabeten und Trolle

Früher dachte ich, dass sich Analphabeten und vor allem Selbstdarsteller, die nicht lesen und schreiben können, einen Instagram-Accout zulegen, doch mittlerweile trifft das auch schon genauso auf FB zu. Da gibt es inzwischen jede Menge anonyme Trolle, die sich doch tatsächlich einen Fake-Account anlegen, um dann ein paar animierte Bildchen posten zu können. Ich verstehe die Welt nicht mehr.

„Ніжний ранковий світло“ by Balkhovitin – Own work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons –

FB-Nutzer machen mir Sorgen,denn ich befürchte, dass immer mehr Benutzer total verblöden und darüber hinaus zu Analphabeten werden. Wer sich selbst davon überzeugen will, der sieht sich einfach ein paar Kommentare an und das meine ich wörtlich, denn auf FB kann man die Kommentare nicht mehr lesen und darauf antworten, sondern man kann sich immer mehr animierte Gif’s statt Kommentare ansehen.
Die letzten Postings, die ich las und ursprünglich wollte ich dazu sogar einen Kommentar abgeben, aber als ich auf Kommentare klickte, fand ich die Motivation für diesen Artikel – das ist schon ein wenig Besorgnis erregend für mich.

oder

Und das auf der Seite von Zeit im Bild. Da kann man sich leicht vorstellen, wie es auf anderen Seiten aussieht, bei denen es nicht um unabhängige, unparteiische Nachrichten geht.

Was ich gerade mache?
Mich ärgern, weil ich wieder ein paar Minuten auf FB war. Das ist der reinste Kindergarten hier mit den animierten Gif’s statt mit Kommentaren. Aber was soll’s das Niveau war ohnehin vorher schon ein Katastrophe, aber da amüsierte ich mich wenigstens noch mit der Tatsache, dass die meisten FBler der Sprache nicht mächtig sind. Jetzt gibt es immer mehr blinkende Bildchen und dieser Spam, denn von Kommentaren kann man nicht mehr sprechen, hat mich wieder ein paar Minuten gekostet. Aber ich bin ja noch lernfähig …

Ach ja, das Bewertungssystem von FB, passt wenigstens immer besser zu den Benutzern.

Vielleicht kann ich mit Twitter noch etwas anfangen, sonst lasse ich es und gehe wieder direkt auf die Seiten, die mich interessieren, denn mir wird das schon zu dumm.

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Es gibt kein „Biofleisch“

Vegane Ernährung wäre aus ökonomischen, ökologischen und moralischen Gründen wohl die sinnvollste Entscheidung und auch gesundheitlich nicht nachteilig, aber diese Entscheidung soll jedem selbst überlassen werden. Aber Fleisch und Fliegen ist meiner Meinung nach viel zu billig. Für diese Produkte bin ich für höhere Besteuerung, teurere Auflagen und keine Förderungen.

Man kann es aber auch übertreiben:


Ein lesenswerter Artikel Kommentar: Es gibt kein „Biofleisch“

Ich finde die Witzbolde auf FB immer wieder amüsant, die mit dem Argument kommen, „der Mensch sei von Natur aus ein Carnivore oder zumindest ein Allesfresser, wie sein Gebiss zeigt“.

Und ich dachte schon es gab eine Evolution und eine geistige Entwicklung der Menschheit. Aber die Witzbolde zeigen mir, dass nicht alle daran teil nahmen, wenn Sie noch immer wie Raubtiere leben müssen.
Als der Mensch das Gebiss eines Allesfressers bekam, planten er jedenfalls noch keine Besiedlung des Marses.

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Fridays for Future Demos im Supermarkt


Julia Löhr meint in der FAZ, dass es etwas brächte im Supermarkt zu demonstrieren. Ich bin da eher skeptisch und ja, das Konsumverhalten sollte sich unbedingt ändern. Aber über Politik kann das besser gesteuert werden, denn die Menschen werden nicht freiwillig auf etwas verzichten und plötzlich Verantwortung zeigen.
Wenn Fleisch extrem teuer wird und Produkte in denen unnötig umweltbelastende Chemikalien und Mikroplastik enthalten sind ebenfalls, dann wird der Konsument zu den billigen, umweltfreundlichen Produkten greifen. Die Politik kann das über Auflagen (z.B. bei Tierhaltung, Transport, Schlachtung … ) und über Steuern am sinnvollsten für die Umwelt und die Gesellschaft regeln. Von den Unternehmern könnt ihr nicht erwarten, dass sie nicht optimale Gewinne erzielen wollen, aber man könnte sie dazu zwingen, optimale Produkte zu erzeugen.

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Veganes Ratatouille mit vegetarischen Kaspresslaibchen

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Veganes Ratatouille mit vegetarischen Kaspresslaibchen

Zutaten für’s Ratatouille:

  • 1 gelber und 1 roter Paprika
  • 1 Zuchini
  • 3 Tomaten
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 große Zwiebel
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Thymian, Rosmarin, Liebstöckl und Chili vom Balkon
  • Gemüsebrühe *

Zutaten für meine Kaspresslaibchen

  • Semmelwürfel
  • Mehl>
  • geriebenen Käse)
  • Kokos- und Sojamilch mit einem Ei versprudelt
  • Salz, Pfeffer, Petersilie, Muskatnuss

Zubereitung

Zur Gemüsebrühe* sei noch erwähnt, dass ich mir die selbst mache und zwar entweder aus dem Fond beim Blanchieren und Kochen von Gemüse, oder einen Kräutersud aus verschiedensten, fein gehackten Kräutern (vom Balkon), die ich mit viel Salz und Olivenöl haltbar mache.

Es heißt zwar, auch die besten Köche kochen nur mit Wasser, aber bei mir stimmt das nicht. Ich kochte das erste Gemüse in Salzwasser, aber dann verwende ich dieses immer weiter und diese Gemüsebrühe wird nur mehr ab und zu mit Wasser verdünnt.

Kaspresslaibchen

So jetzt geht’s aber los.
Kokos-Sojamilch salzen, pfeffern und etwas Muskat hinein reiben dann mit dem Schneebesen durch schlagen und damit die
Semmelwürfel übergießen und dann ein wenig durch mischen und in die Schüssel drücken. Nach etwa 10 Minuten die gehackte Petersilie und den Käse dazu geben und mit einer handvoll Mehl bestreuen. Gut durchmischen und Laibchen formen und diese in wenig Öl (ich nehme Erdnussöl) bei kleiner Hitze beidseitig goldbraun braten.
Anmerkung: aus der gleichen Masse (eventuell etwas weniger Käse und mehr Mehl) forme ich für andere Speisen Knödel in verschiedenen Größen und koche sie in Gemüsebrühe.


Knoblauch fein hacken und die Zwiebel in Streifen schneiden und in Olivenöl glacieren.

Paprika, Tomaten, Kräuter

Dann kommen die in Streifen geschnittenen Paprika dazu, weiter rösten und schließlich die geschnittenen Tomaten und die Kräuter beigeben. Jetzt salzen und pfeffern und dann muss ich aufpassen, dass ich nicht zuviel Chili dazu gebe, denn würde ich nur für mich kochen, verwendete ich die 3-fache Menge meiner scharfen roten, getrockneten und gemahlenen Zwerg-Chili vom Balkon. Mit vier Pflanzen zwischen den Geranien-Kisterln kann ich meinen Jahresbedarf gut abdecken. Noch kurz rösten, mit der Gemüsebrühe aufgießen und noch etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Fertig -Mahlzeit.

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